Volkswagen Fleet Magazine

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ŠKODA  |  Die Zukunft ist elektrisch


Zehn Antworten über E-Mobility

Die Zukunft der Autos ist elektrisch. Aber was heißt das in der Praxis? Welche Reichweite werden die Autos haben, wie werden Sie bei Regen oder im Winter funktionieren und wie wird das die Fahrpraxis verändern?

Bis 2025 wird ŠKODA seinen Kunden fünf rein elektrische Fahrzeuge in verschiedenen Segmenten bieten. Das Erste, das auf den Markt kommt, wird 2019 der SUPERB als Plug-in-Hybrid sein, kurz gefolgt von dem ersten Elektroauto, das sich an der Studie VISION E orientiert. Die meisten Fahrer fragen sich, wie viel sich dadurch in ihrer täglichen Reise und ihrem Leben mit ihrem Auto verändern wird. Wir haben die zehn häufigsten Fragen beantwortet.

Was ist der Unterschied zwischen einem Elektroauto und einem Plug-in-Hybrid?

Beide Typen sind mit einer Buchse zum Aufladen ausgestattet, aber abgesehen davon sind sie grundverschieden. Der Plug-in-Hybrid, manchmal auch als PHEV (Plug-in Hybrid Electric Vehicle) bezeichnet, vereint einen klassischen Verbrennungsmotor mit einem elektronischen Motor, welcher sowohl von einer Steckdose aufgeladen werden kann, als auch während des Fahrens Energie zurückgewinnt. Auch das PHEV kann im reinen Elektromodus gefahren werden, die Reichweite ist allerdings auf 30-50 Kilometer limitiert. Die heutigen führenden Plug-in-Hybriden jedoch managen ihre Energie so effizient, dass sie die Topografie des Routenplaners nutzen können, um die besten Abschnitte für das Fahren mit Verbrennungsmotor, mit Elektromodus oder einer Kombination aus beidem zu wählen. Das Ergebnis ist ein geringer Kraftstoffverbrauch und ein leiser elektrischer Antrieb, vor allem in der Stadt. Elektroautos auf der anderen Seite, sind nur über Elektromotoren betrieben. Ihre Batterien haben eine viel größere Kapazität, was bedeutet, dass die Reichweite mit Elektropower bis zu zehn Mal länger ist – im Vergleich zum PHEV.

Wo kann der Fahrer die Batterie laden und wie lange dauert das?

Auch wenn das Elektroauto einfach „eingesteckt“ werden kann, wie man sagt, gibt es zahlreiche Wege, um es aufzuladen. Verschiedene Elektroautos haben verschiedene Auflade-Möglichkeiten und nicht alle von ihnen können jeden erreichbaren Verbinder oder jede Station nutzen. Elektroautos können natürlich auch von einer gewöhnlichen Haussteckdose aufgeladen werden, das braucht allerdings etwas Zeit – bis zu 10-15 Kilometer können Sie mit jeder Aufladestunde gewinnen. Kleine Autos mit einem Angebot von 100-200 Kilometer können auf diesem Wege über Nacht vollständig geladen werden, die Größeren entsprechend nicht. Glücklicherweise findet man in nahezu jedem Familienhaus oder in der Garage eine 16-polige Buchse (typischerweise in rot), welche pro Stunde über 50 Kilometer zur Verfügung stellen kann. Die stärkere und etwas größere Version 32A (die man in Auflade-Stationen und Hotels findet) kann doppelt so viel zur Verfügung stellen. Aber die stärkste Schnelllade-Station, die von 40 bis 135 kW reicht, kann die Batterie so schnell aufladen, dass die Reichweite um hunderte Kilometer pro Auflade-Stunde erhöht wird.

Kann ich ein Elektroauto bei Regen aufladen?

Ja, Sie können Ihr Auto sogar im Regen aufladen, ohne dass Sie Angst vor einem Stromschlag oder einem Schaden am Auto haben müssen. Sowohl das Auto als auch die Steckdose haben mehrere Schutzebenen für diese Fälle. Beispielsweise fließt der Strom so lange nicht bis der Stecker sicher in die Dose gesteckt wurde und sowohl Auto als auch Dose sicher sind.

Umgekehrt hört der Strom schon auf zu fließen, bevor Sie das Kabel ganz aus der Dose gezogen haben. Auf gleichem Wege ist es absolut sicher, Ihr Elektroauto durch alle Arten von Waschanlagen zu fahren. Und um Ihrer nächsten Frage vorzubeugen – nein, wenn ein Elektroauto in einen Teich oder Pool fällt, passiert weder Menschen noch Fischen etwas.

„Die ŠKODA Studie VISION E bietet eine Reichweite von bis zu 500 Kilometern.“

Wie weit kann ich im Winter fahren?

Mit jeder Generation von elektronischen Fahrzeugen wird das Angebot für ein einziges Mal Aufladen besser. Die Studie ŠKODA VISION E erwartet eine Reichweite von bis zu 500 Kilometern, was ausreichend für volles und uneingeschränktes Reisen ist. Genau wie Autos mit einem Verbrennungsmotor, deren Verbrauch im Winter leicht ansteigt, müssen auch Elektroautos bei kaltem Wetter mehr Energie verbrauchen. Sie sind aber trotzdem so energieeffizient, dass der Motor praktisch keine Restwärme erzeugt und die Heizung so vollständig elektrisch ist.

Die Batterien werden auch aufgewärmt, um ihre Eigenschaften während der Fahrt beizubehalten. Aber all dies kann in Elektroautos kompensiert werden. Zum Beispiel kann ein Auto während des Ladens dank smarten Anwendungen erwärmt werden, wodurch der Energieverbrauch während der Fahrt reduziert wird. Fortschrittliche Heizsysteme in modernen Autos sind auch außergewöhnlich wirtschaftlich, sodass die Reduzierung der Fahrstrecke nicht so drastisch ist – tatsächlich sind Norwegen oder Kanada die zwei Länder mit der größten Anzahl von Elektrofahrzeugen.

Für wie viele Kilometer oder Aufladungen hält die Batterie?

Die Batterielaufzeit in Elektrofahrzeugen ist sehr lang. Die Erfahrungen aus Ländern, in denen Elektroautos weit verbreitet sind, beispielsweise auch als Taxi, zeigen, dass die Batterien je nach verwendeter Technologie selbst nach 200.000 oder 300.000 Kilometern 75 bis 90 Prozent ihrer ursprünglichen Kapazität behalten. Zudem sinken mit der Entwicklung der Elektromobilität die Kosten für den Austausch von Batterien. Diese können durch Teile ausgetauscht werden und auch Serviceprogramme entwickeln sich, um diese Kosten gering zu halten. Selbst Batterien, die nicht mehr für das Autofahren geeignet sind, sind immer noch sehr wertvoll. Sie haben weiterhin den größten Teil ihrer Kapazität, was sie in Gemeinde- und Industrieprojekten zunehmend nützlich macht. Auch Recycling wird in diesem Bereich rasch vorangetrieben. Herkömmliche Bleibatterien in herkömmlichen Autos werden zu fast 100 Prozent recycelt. In Elektroautos ist dieser Prozess viel anspruchsvoller, aber die erhaltenen Materialien sind auch viel wertvoller.

Sind Elektroautos bei einem Unfall nicht gefährlich?

Wie herkömmliche Autos durchlaufen Elektroautos auch Standard-Crashtests mit guten Ergebnissen. Batterien sind bei einem Unfall nicht explosiv und Elektroautos können auch ohne Kupplung, Getriebe oder Motoröl arbeiten, was normalerweise ein Grund für Brände bei einem Unfall ist. Insgesamt haben sie viel weniger Komponenten, die einen Ausfall des Autos verursachen könnten.

Die Batterien sind vollständig vom Rest des Fahrzeugs isoliert und im Falle eines Unfalls ist das gesamte System getrennt. Die Batterien haben sogar eine spezielle Kühlung. Gleichzeitig haben Batterien eine sehr gute Wärmebeständigkeit, sodass selbst wenn sie sich bei einem Bruch entzünden, der Brandverlauf gewöhnlich milder ist.

Wie fährt ein Elektroauto und was sind die Fahreigenschaften?

Ein Elektroauto fährt sich nicht anders als ein herkömmliches Auto mit Automatikgetriebe. Auch das Elektroauto verfügt über Gas- und Bremspedale und den üblichen Schalthebel mit P, R, N und D. Das rein elektrische Auto reagiert jedoch auf die Befehle des Fahrers auf spezielle Art und Weise. Lärm und Motorvibrationen beeinträchtigen das Fahrerlebnis nicht und wenn Sie auf das Gaspedal treten, erhalten Sie eine perfekte sanfte Beschleunigung ohne das geringste Taumeln oder die Unterbrechung des Kraftflusses, den das herkömmliche Schalten verursacht. Dank der Energierückgewinnung nutzt das Elektroauto auch den Motor mehr zum Bremsen und reduziert so den Verschleiß der Bremsen. Das Level der Energierückgewinnung und die nachfolgende Bremsleistung des Motors können üblicherweise während der Fahrt einfach eingestellt werden.

Elektroautos sind für ihr eher höheres Gewicht bekannt, doch durch die stetige Verbesserung in der Batterieproduktion sinkt dieser Wert immer weiter. Die neuen, kompakteren Batterien sind nicht nur leichter, sondern ermöglichen auch eine Montage mit geringem Aufwand und möglichst nah am geometrischen Zentrum des Fahrzeugs. Dies hat einen positiven Effekt auf die Fahrzeugbalance und sorgt vor allem in der Stadt für exzellentes Handling.

Nimmt die Batterie nicht viel Platz im Auto ein?

Im Gegenteil – Geräumigkeit und Variabilität des Innenraums gehören zu den größten Vorteilen von Elektrofahrzeugen. Es ist richtig, dass viele Batterien benötigt werden, um eine ausreichende Fahrdistanz sicherzustellen, aber diese befinden sich im Boden des Autos. Dies sorgt zudem für einen besseren Schwerpunkt des Fahrzeugs und ein ausgezeichnetes Handling. Der elektrische Antrieb selbst ist viel platzsparender als herkömmliche Motorkonstruktionen. Ein großes Getriebe ist nicht erforderlich und Elektromotoren sind wesentlich kleiner als Verbrennungsmotoren. Die Passagiere können einen großen offenen Raum genießen, in dem die mittlere Antriebswelle fehlt und der vordere Raum nicht mit dem Motor konkurrieren muss. Entsprechend verfügt die ŠKODA VISION E – ŠKODA´s Konzept eines vollständigen Elektrofahrzeugs – über zwei Gepäckfächer. Das serienmäßige Fach befindet sich im Heck und das andere unter der Motorhaube.

„Die ŠKODA VISION E verfügt über zwei Gepäckfächer – das serienmäßige im Heck und das andere unter der Motorhaube.“

Fahren alle Elektroautos autonom? Was ist das genau?

Der Boom der Elektroautos und die autonome Kontrolle kamen zur gleichen Zeit, sind aber zwei unabhängige Technologien. Herkömmliche Autos bieten auch eine autonome Steuerung und die meisten der gegenwärtigen Elektrofahrzeuge können ohne es auskommen. Beide Trends repräsentieren jedoch die Zukunft und sind daher miteinander verbunden. Der Grad des autonomen Fahrens wird in fünf Stufen unterteilt, abhängig von der Anzahl der Aktivitäten, die das intelligente Auto im Auftrag des Fahrers ausführen kann. Gegenwärtig befinden sich die meisten Autos auf Ebene eins oder zwei. Ab der dritten Ebene muss der Fahrer in ausgewählten Gebieten, wie etwa Fernstraßen, nicht einmal mehr die Straße im Auge behalten.

Dies ist das Niveau des autonomen Fahrens, zu dem das ŠKODA VISION E-Konzept fähig ist, aber die Gesetze, die dies erlauben, sind noch in Vorbereitung. Der größte Durchbruch wird Stufe vier sein, wenn das Auto die gesamte Reise ohne Fahrerintervention bewältigen kann. Die fünfte Stufe umfasst auch Off-Road-Fahren und andere extreme Bedingungen.

„Elektroautos stellen auch Technologien wie Sprach- oder Gestensteuerung zur Verfügung, die bisher nur von Luxusmodellen bekannt waren.“

Welche anderen neuen Technologien werden elektronische Fahrzeuge bringen?

Die neue Generation der Elektroautos ist das Aushängeschild eines jeden Automobilherstellers und ŠKODA ist keine Ausnahme. Elektroautos stellen auch Technologien wie Sprach- oder Gestensteuerung zur Verfügung, die bisher nur von Luxusmodellen bekannt waren. In Kombination mit dem geräumigen Innenraum und den Elementen der autonomen Lenkung verändern Elektroautos vollständig die Art, wie wir Zeit im Auto verbringen. Wie die ŠKODA VISION E zeigt, umfasst die Standardausstattung ein großes Infotainmentsystem für alle Passagiere sowie die Möglichkeit, Ihre mobilen Geräte auf jedem Sitz drahtlos aufzuladen und mit den Fahrzeugsystemen zu verbinden. Die großzügige Raumaufteilung zwischen den Passagieren vorne und hinten ist Grund dafür, dass es künftig keine „schlechten“ oder „guten“ Plätze geben wird.