Volkswagen Fleet Magazine

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SEAT  |  Interview mit Mattias Ekström


Wie ein Sechser im Lotto

Im Rahmen der Einweihung des beeindruckenden CUPRA Firmensitzes in Martorell – der sogenannten „CUPRA Garage“ – traf Fleet Driver den neuen Markenbotschafter Mattias Ekström und unterhielt sich mit ihm darüber, welche Herausforderungen der Umstieg in die Elektromobilität für einen erfahrenen Tourenwagenfahrer und Rallye-Experten mit sich bringt.

Fleet Driver: Mattias, als offizieller Markenbotschafter und CUPRA Pilot arbeitest du derzeit mit Ingenieuren und Technikern an der Entwicklung des CUPRA e-Racer. Dieses Jahr wirst du mit diesem ersten vollelektrischen Tourenwagen der Welt bei der –Rennserie Pure ETCR (die Abkürzung steht für Electric Touring-Car Racing, Anm. d. Redaktion) an den Start gehen. Gibt es noch viel zu tun?

Mattias Ekström: Bisher fand unsere Arbeit ausschließlich am Computer-Bildschirm statt, wo wir an digitalen Konstruktionszeichnungen getüftelt haben. Jetzt steht ein erster Prototyp bereit – pünktlich zur Eröffnung des neuen Headquarters! Bald gehen wir in die Praxisphase und dann heißt es testen, testen, testen. Also, um die Frage zu beantworten: Ja, es gibt noch viel zu tun. (lacht)

Einer der vielseitigsten Motorsportler der Welt: Mattias Ekström war in den unterschiedlichsten Disziplinen erfolgreich. Nun soll er für CUPRA die ETCR-Meisterschaft nach Hause bringen – eine Herausforderung ganz nach dem Geschmack des ehrgeizigen Schweden.

Beschreibst du uns bitte deine Aufgaben etwas genauer?

Mattias Ekström: Na klar. In erster Linie tue ich natürlich das, was ein Rennfahrer so macht. Ich bringe mein technisches Know-how in die Entwicklung mit ein, teste die Prototypen auf der Rennstrecke und gebe mein fachliches Feedback an die Ingenieure. Die spielen das dann an die Konstrukteure zurück und so entsteht Schritt für Schritt ein neues Fahrzeug, das das Zeug zum Champion hat.

 

Was ist denn die größte Herausforderung bei der Entwicklung?

Mattias Ekström: Die Kunst dabei ist es, das schwächste Glied in der Kette zu finden. Ein Rennfahrzeug ist ja sehr komplex und besteht aus einer Vielzahl von Komponenten, die aufeinander abgestimmt werden müssen, wie Fahrwerk, Stoßdämpfer und Chassis. Nur wenn am Ende alles stimmig ist – etwa Energieübertragung, Gewichtsbalance und Aerodynamik – ist das Gesamtpaket stark genug für den Wettbewerb.

Und wieviel Zeit bleibt dann von der Fertigstellung bis zum Start der Rennserie?

Mattias Ekström: In diesem Jahr haben wir noch eine Schonfrist und stecken unsere Energie ausschließlich in Entwicklung, Testing und Promotion. Ab 2021 geht es dann – wie sagt man in Deutschland? – um die Wurst. (lacht)

Du bist bisher vor allem mit konventionellen Verbrennungsmotoren erfolgreich gewesen. Was hat dich daran gereizt, bei den revolutionären Projekten CUPRA e-Racer und Pure ETCR mitzumachen?

Mattias Ekström: Ehrlich gesagt haben für mich zwei Faktoren den Ausschlag gegeben. Erstens meine Liebe zum Detail: Ich mag es, wenn Dinge nicht nur gut funktionieren, sondern auch toll aussehen und eine schöne Haptik haben. Deswegen hat mich die Marke CUPRA von Anfang an sehr interessiert. Zweitens mein Hang zum Perfektionismus: Mein Ziel war und ist es, der beste Tourenwagenfahrer der Welt zu sein. Und das in den unterschiedlichsten Disziplinen, ganz gleich ob Rallye, Rallye-Cross oder DTM (Deutsche Tourenwagen Meisterschaft, Anm. d. Redaktion). Natürlich hat es mich gereizt, das auch im elektrischen Motorsport zu schaffen – ich war aber unsicher, ob es zeitlich machbar wäre. Wir werden schließlich alle älter. (lacht)

Wie ist es schließlich zur Zusammenarbeit gekommen?

Mattias Ekström: Das war im Grunde wie ein Sechser im Lotto, denn gerade als ich mich aus Rallye-Cross und DTM zurückgezogen hatte, kam Wayne Griffiths auf mich zu und bot mir an, bei der Entwicklung des e-Racer mitzuwirken und auch Rennen zu fahren. Für mich ist diese Kombi einfach perfekt.

„Ich mag es, wenn Dinge nicht nur gut funktionieren, sondern auch toll aussehen und eine schöne Haptik haben.“

Profitiert die Serienentwicklung auch in Zeiten der Elektromobilität von Erkenntnissen aus dem Rennsport?

Mattias Ekström: Ja, das würde ich schon sagen – allerdings funktioniert das heute auch in die andere Richtung. Früher hat der Motorsport die konventionellen Straßenmodelle stark geprägt, mittlerweile hat sich das verändert und es fließen auch viele Erfahrungen aus der Serie in den Sport, ganz besonders bei den neuen elektrischen Modellen.

Noch testet Mattias Ekström zusammen mit seinem Team den Prototypen des e-Racer und präsentiert den vollelektrischen Boliden auf den Rennschleifen Europas. Schon ab 2021 will er dann die Meisterschaft bei der ETCR einfahren …

Mein Ziel war und ist es, der beste Tourenwagenfahrer der Welt zu sein. Und das in den unterschiedlichsten Disziplinen.

Hast du ein Beispiel für uns?

Mattias Ekström: Bei der Entwicklung unserer ETCR-Fahrzeuge nutzen wir beispielsweise die MEB-Plattform, um die Produktions- und Kosteneffizienz zu steigern. Aber auch um die Nachhaltigkeit zu verbessern, indem wir den CO2-Fußabdruck bei der Herstellung minimieren.

 

Reagiert die Marke CUPRA damit auch auf Kritik am Motorsport?

Mattias Ekström: Selbstverständlich darf jeder seine Meinung offen sagen und wir respektieren das. Ich möchte aber daran erinnern, dass der Motorsport in der Vergangenheit geholfen hat, Alltagstechnologien effizienter, leichter und sicherer zu machen. Und davon profitieren dann wiederum alle.

Zurück zur Pure ETCR: Wie darf man sich die Rennen vorstellen, gibt es dort auch Pit-Stops?

Mattias Ekström: (lacht) Es wird Schnellladestationen geben, aber so zackig wie bei den herkömmlichen Betankungen wird das selbstverständlich nicht funktionieren. Auch Art und Dauer der Rennformate werden sich unterscheiden: Ein Lauf fühlt sich mehr wie Zweikampf an, wird gleichzeitig kürzer und knackiger.

 

Großen Einfluss auf den Erfolg hat beim konventionellen Tourenwagen der optimale Schaltzeitpunkt. Bei der Elektrovariante entfällt das Schalten komplett: Welche Parameter bestimmen nun, ob man den Kontrahenten davonfährt?

Mattias Ekström: Das ist tatsächlich schwieriger, weil man vom Fahrzeug weniger Feedback erhält. Beim Verbrenner hört man den Motorsound, kann über den Klang des Getriebes den Gang einschätzen, spürt über die Räder Beschleunigung und Verzögerung. Man weiß dann ganz intuitiv, ob es gut läuft. Beim CUPRA e-Racer wird das nun anders.

 

Du hast jetzt 25 Jahre Erfahrung im Motorsport – gibt es etwas, das du für dieses Projekt neu lernen musstest?

Mattias Ekström: Ehrlich gesagt, habe ich vom ersten Tag meine Augen und Ohren weit geöffnet, um alles über die Elektromobilität zu erfahren. Wie schnell wird der Akku heiß? Wie wichtig ist die Batteriekühlung? Wie funktioniert die Traktionskontrolle beim Elektroboliden? Das alles ist sehr spannend und ich freue mich darauf, mein neu erworbenes Wissen mit dem e-Racer auf den Asphalt zu bringen.

CUPRA Snow Experience

Die junge Marke CUPRA steht für pure Performance – nicht nur auf der Rennstrecke, sondern auch im Straßenverkehr. Und ganz besonders bei herausfordernden Witterungsverhältnissen. Etwa bei der exklusiven CUPRA Snow Experience in den verschneiten Schweizer Bergen. Hier erhielten ausgewählte Teilnehmer im vergangenen Februar die Gelegenheit, das sportliche Verhalten der CUPRA Modelle auf winterlichen Straßen ausgiebig kennenzulernen. Zur Verfügung standen der CUPRA Ateca, der CUPRA Ateca Limited Edition und der Leon CUPRA R Sportstourer.

Zuerst ging es auf eine exklusiv vorbereitete Strecke am Flüelapass, nur wenige Kilometer von Davos entfernt: Dort konnten die Fahrer auf einem etwa sechs Kilometer langen kurven- und serpentinenreichen Abschnitt die drei Modelle testen. Als kleines Leckerli folgte zudem der CUPRA Ice Track mit verschiedenen Brems- und Beschleunigungsübungen, dem Driften auf Eis und Schnee sowie ein Up- and Downhill Parcours. Mit von der Partie war übrigens auch Markenbotschafter Jordi Gené – der zusammen mit Mattias Ekström künftig in der Pure ETCR auf Trophäenjagd geht.

CUPRA Ateca 2.0 TSI 221 kW (300 PS):
Kraftstoffverbrauch Benzin, kombiniert: 7,4 l/100km; CO₂-Emissionen, kombiniert: 168 g/km; CO₂-Effizienzklasse: D*.

CUPRA Ateca Limited Edition 2.0 TSI 4Drive 221 kW (300 PS):
Kraftstoffverbrauch Benzin, kombiniert: 7,4 l/100km; CO₂-Emissionen, kombiniert: 168 g/km; CO₂-Effizienzklasse: D*
 
CUPRA Ateca Limited Edition 2.0 TSI 221 kW (300 PS):
Kraftstoffverbrauch Benzin, kombiniert: 7,4 l/100km; CO₂-Emissionen, kombiniert: 168 g/km; CO₂-Effizienzklasse: D*.

Leon CUPRA Sportstourer 2.0 TSI 4Drive 221 kW (300 PS) und Leon CUPRA R Sportstourer 2.0 TSI 4Drive 221 kW (300 PS): 
Kraftstoffverbrauch Benzin: kombiniert 7,1 l/100 km; CO₂-Emissionen, kombiniert: 161 g/km; CO₂-Effizienzklasse: D*

Abbildungen zeigen Sonderausstattungen. Die aufgeführten Ausstattungen sind abhängig von Modell sowie Modellvariante erhältlich.

* Die angegebenen Verbrauchs-und Emissionswerte wurden nach den gesetzlich vorgeschriebenen Messverfahren ermittelt. Seit dem 1. September 2017 werden bestimmte Neuwagen bereits nach dem weltweit harmonisierten Prüfverfahren für Personenwagen und leichte Nutzfahrzeuge (Worldwide HarmonizedLight VehiclesTest Procedure, WLTP), einem realistischeren Prüfverfahren zur Messung des Kraftstoffverbrauchs und der CO₂-Emissionen, typgenehmigt. Ab dem 1. September 2018 wird der WLTP schrittweise den neuen europäischen Fahrzyklus (NEFZ) ersetzen. Wegen der realistischeren Prüfbedingungen sind die nach dem WLTP gemessenen Kraftstoffverbrauchs-und CO₂-Emissionswerte in vielen Fällen höher als die nach dem NEFZ gemessenen. Dadurch können sich ab 1. September 2018 bei der Fahrzeugbesteuerung entsprechende Änderungen ergeben. Weitere Informationen zu den Unterschieden zwischen WLTP und NEFZ findest du unter www.seat.de/ueber-seat/wltp-standard.html.

Aktuell sind noch die NEFZ-Werte verpflichtend zu kommunizieren. Soweit es sich um Neuwagen handelt, die nach WLTP typgenehmigt sind, werden die NEFZ-Werte von den WLTP-Werten abgeleitet. Die zusätzliche Angabe der WLTP-Werte kann bis zu deren verpflichtenden Verwendung freiwillig erfolgen. Soweit die NEFZ-Werte als Spannen angegeben werden, beziehen sie sich nicht auf ein einzelnes, individuelles Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebotes. Sie dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen. Zusatzausstattungen und Zubehör (Anbauteile, Reifenformat usw.) können relevante Fahrzeugparameter, wie z. B. Gewicht, Rollwiderstand und Aerodynamik, verändern und neben Witterungs-und Verkehrsbedingungen sowie dem individuellen Fahrverhalten den Kraftstoffverbrauch, den Stromverbrauch, die CO₂-Emissionen und die Fahrleistungswerte eines Fahrzeugs beeinflussen.

Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen, spezifischen CO₂-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO₂-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH, Hellmuth-Hirth-Str. 1, D-73760 Ostfildern-Scharnhausen oder unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.