Volkswagen Fleet Magazine

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SEAT  |  Snow Experience


Sebastians Gespür für Schnee

Wie bewegt sich ein erfolgreicher Rennfahrer auf Eis? Was hat Sebastian Stahl im Winter immer im Auto? Und was sollte ein Fahrer beim ersten Schnee zuerst ausprobieren? Zu lesen im Interview mit Sebastian Stahl, Formelsport-Pilot und Markenbotschafter SEAT.

 

Sebastian Stahl

Profi-Rennfahrer

Fleet Driver: Sebastian, sprechen wir zuerst über deine Karriere. Von der Tourenwagen-Europameisterschaft bis zum 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring – du hast schon einiges als Profi hinterm Lenkrad erlebt. Was waren deine persönlichen Höhepunkte?

Sebastian Stahl: Keine ganz einfache Frage, denn Highlights gab es in den letzten Jahren wirklich viele. Ganz sicher gehören meine Anfänge im Kart-Sport dazu. Damals fuhr ich zwar keine internationalen Rennen, räumte aber in Deutschland alles ab, was es abzuräumen gab (lacht). Grandios war auch mein Meistertitel bei den Tourenwagen im Jahr 2004, den ich mit dem SEAT Leon Supercopa einfuhr. Ansonsten bin ich unglaublich stolz, dass ich in der Saison 2005/2006 beim A1 Grand Prix in Shanghai für das Team von Willi Weber an den Start gehen durfte. Das war unglaublich – fast wie Formel 1 fahren. Da musste ich mich quasi selbst kneifen!

Fleet Driver: Mit dem Leon CUPRA 300 bist du ebenfalls schon die ein oder andere Bestzeit gefahren. Was macht dieses Modell für dich besonders?

Sebastian Stahl: Ich finde, der Leon CUPRA 300 liefert das perfekte Gesamtpaket. Er ist sportlich, aber alltagstauglich. Und er ist mit allerhand technischen Finessen ausgestattet. Außerdem ist er ganz und gar nicht prollig. Ich bin ja generell ein Fan von Autos mit Understatement, die unter der Motorhaube dennoch ordentlich Power haben. Der CUPRA mit seinen 300 PS fährt diese Schiene voll und ganz. Exakt aus diesen Gründen nutze ich ihn auch privat. Und: Ich habe schon viel positives Feedback bekommen, etwa von Fahrern andere Autos, die mir sagten: „Wahnsinn wie du mir da weggezogen bist!“

 

Fleet Driver: Gibt es etwas, dass du dir als Rennsportler gern noch erfüllen würdest?

Sebastian Stahl: Wenn man wie ich als Botschafter hinter seiner Marke steht, wäre es natürlich super, auch für diese zu fahren. Wenn also SEAT mit einem Werksteam zurück in den Motorsport käme und ich dann in diesem starten könnte, wäre das sensationell. Ansonsten bin ich ein großer Fan von 24-Stunden-Rennen wie in Le Mans. Dort zu fahren, das wär’s!

Fleet Driver: Erinnerst du dich auch an unschöne Momente?

Sebastian Stahl: Klar, beispielsweise an meinen ersten Unfall. Ich war gerade mal 15 Jahre alt und durfte einen Formeltest in Hockenheim absolvieren. Im Kartsport arbeitet man viel mit Körpereinsatz, kann beispielsweise mit Gewichtsverlagerung gegenlenken. Das funktioniert in einem Formelauto nicht mehr – und das habe ich unterschätzt. Und so bin ich frühmorgens in einer schnellen Rechtskurve auf die noch mit Raureif belegten Curbs gekommen, habe mich gedreht und bin rückwärts heftig in die Reifenbarriere eingeschlagen. Kein besonders schönes Erlebnis, durch das ich jedoch einiges gelernt habe!

 

Fleet Driver: Was geht einem vor der Kollision durch den Kopf?

Sebastian Stahl: In diesen Geschwindigkeitsbereichen bleibt nicht besonders viel Zeit zum Nachdenken, ein paar Millisekunden vielleicht. Mir war klar, dass die Situation in diesem Moment unkontrollierbar ist, also habe ich versucht, zu bremsen und etwas Speed zu verlieren, um den Einschlag nicht ganz so hart zu machen.

Fleet Driver: Und wie ist das bei einem normalen Rennen – immer Konzentration oder auch mal Kopfkino?

Sebastian Stahl: Für mich gibt es wirklich nichts Schöneres, als ein Rennauto zu hören, zu spüren und zu fühlen. Die Faszination der späten Bremspunkte, der hohen Kurvengeschwindigkeit und brutalen Beschleunigung – das ist unglaublich und für jemanden, der noch nie in so einem Auto gesessen hat, schwer nachzuvollziehen. Gleichzeitig ist höchste Aufmerksamkeit gefragt, schließlich will ich gewinnen. Das alltägliche Gedanken-Karussell über Dinge wie „Ich muss noch die Blumen gießen“ oder „Habe ich den Herd ausgemacht?“ blende ich dann vollkommen aus.

„Mit einem Allradantrieb fährt man auch bei widrigen Wetterverhältnissen in die richtige Richtung.“

Fleet Driver: Zurück zur SEAT Snow Experience. Hier ist die Allrad-Technologie extrem von Vorteil. Wie sieht das im Rennsport aus?

Sebastian Stahl: Ich bin ein großer Fan der Allradtechnik und privat mit SEAT 4Drive unterwegs. Auf der Rennstrecke gibt es allerdings nicht viele, die damit fahren. In den kleinen Klassen werden Front- und in den höheren Klassen Heckantriebe eingesetzt. Das ist auch fest in den Reglements der einzelnen Veranstaltungen festgeschrieben, schließlich hätten Allradfahrzeuge – beispielsweise bei Regen – enorme Vorteile gegenüber anderen Antrieben. Also, entweder hat jeder Wagen auf der Rennstrecke Allrad oder eben keiner.

SEAT Snow Experience

Bei der exklusiven Veranstaltung erhielten ausgewählte Teilnehmer die Gelegenheit, die wichtigsten 4Drive Modelle der SEAT Produktpalette kennenzulernen – darunter der SEAT Ateca, der SEAT Leon X-PERIENCE und der SEAT Leon ST CUPRA 300 4Drive. Auf dem Programm standen drei Teststrecken: der Drift-Parcours auf dem SEAT Ice Track in Leutasch/Moos, Bergauf- und Bergabfahrten am ehemaligen Mundellift sowie ein Offroad-Kurs durch den Tiroler Wald.

Fleet Driver: Und welche Tipps hast du für unsere Leser, die bei Eis und Schnee auf die Straße müssen?

Sebastian Stahl: Also, bei vereistem Untergrund haben selbst Profis wenige Chancen, das Fahrzeug zu kontrollieren. Bei Schnee verhält es sich zum Glück anders. Hier sollte man erst Mal die Basics befolgen: gute Winterreifen aufziehen, die Scheibenwischer auf Funktion überprüfen und Scheinwerfer sowie das Dach immer vom Schnee zu säubern. Ich selbst absolviere zudem immer einen Brems- und Lenktest. Das würde ich auch jedem empfehlen. Am Allerbesten ist es natürlich, wenn man über einen Allradantrieb verfügt. Damit fährt man spürbar schlitterfreier als mit reinen Front- und Heckantrieben.

Fleet Driver: Und was rät der Profi, wenn der Grip verloren geht?

Sebastian Stahl: Das kann man pauschal natürlich nicht sagen, da dies immer vom jeweiligen Antrieb abhängig ist. Ich rate deshalb immer dazu, ein Fahrsicherheitstraining wie die SEAT Snow Experience zu absolvieren. Dabei lässt sich unter Anleitung ausprobieren, wie es sich auf rutschigem Untergrund fährt, was es zu beachten gilt und wie man bei einer Schlitterpartie reagieren sollte, um das Auto unter Kontrolle zu halten. Mit ein bisschen Übung kehrt hier relativ schnell ein sichereres Gefühl ein.

Fleet Driver: Woran sollte man im Winter immer denken, bevor man mit dem Auto aufbricht?

Sebastian Stahl: Ich persönlich versuche, vor längeren Strecken immer den Scheibenfrostschutz nachzufüllen. Was ich außerdem immer dabei habe, ist eine warme Extrajacke – und in der Tasche ein Eiskratzer.

 

Fleet Driver: „Allradantrieb braucht man doch nur in den Bergen“. Stimmt’s?

Sebastian Stahl: Definitiv nein. Es ist doch ganz gleich, ob man im alpinen Raum, in den Mittelgebirgen oder auf dem flachen Land wohnt: Regen, überfrierende Nässe und Schnee kommen doch überall mal vor. Mit einem Allradantrieb fährt man auch bei widrigen Wetterverhältnissen in die richtige Richtung.

Sebastian Stahl
Rennfahrprofi und SEAT Markenbotschafter

Der gebürtige Bonner begann seine Motorsportkarriere bereits im Jahr 1988 – und zwar als Zehnjähriger im Kart. Nach seinem Debüt im Formelsport nahm er an zahlreichen Rennen teil, zum Beispiel in der Formel König, beim deutschen Langstrecken-Pokal und bei der Tourenwagen-Europameisterschaft (ETCC). 2004 wechselte Stahl in den SEAT Leon Supercopa und sicherte sich mit vier Siegen den Meistertitel. Im Winter 2005 startete Stahl in Shanghai für das von Willi Weber betreute deutsche Team in der A1 Grand Prix. 2012 trat er zum 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring an.

SEAT Leon ST Cupra 2.0 TSI Start&Stop 221 kW (300 PS) DSG 4Drive
Kraftstoffverbrauch Superbenzin in l/100 km: kombiniert 7,2; CO₂-Emissionen in g/km: kombiniert 164; Effizienzklasse D*

SEAT Leon X-Perience 2.0 TDI Start&Stop 110 kW (150 PS) 4Drive
Kraftstoffverbrauch Diesel in l/100 km: kombiniert 4,8; CO₂-Emissionen in g/km: kombiniert 125; Effizienzklasse B*

SEAT Leon X-Perience 2.0 TDI Start&Stop 110 kW (150 PS) 4Drive DSG
Kraftstoffverbrauch Diesel in l/100 km: kombiniert 5,0; CO₂-Emissionen in g/km: kombiniert 132; Effizienzklasse B*

SEAT Leon X-Perience 2.0 TDI Start&Stop 135 kW (184 PS) 4Drive DSG
Kraftstoffverbrauch Diesel in l/100 km: kombiniert 5,4; CO₂-Emissionen in g/km: kombiniert 139; Effizienzklasse B*

SEAT Arona 1.4 EcoTSI 4Drive DSG 110 kW (150 PS)
Kraftstoffverbrauch Superbenzin in l/100 km: kombiniert 6,5; CO₂-Emissionen in g/km: kombiniert 149; Effizienzklasse C*

SEAT Arona 2.0 TSI 4Drive DSG 140 kW (190 PS)
Kraftstoffverbrauch Superbenzin in l/100 km: kombiniert 7,0; CO₂-Emissionen in g/km: kombiniert 159; Effizienzklasse D*

SEAT Arona 2.0 TDI 4Drive 110 kW (150 PS)
Kraftstoffverbrauch Diesel in l/100 km: kombiniert 5,1; CO₂-Emissionen in g/km: kombiniert 152; Effizienzklasse B*

SEAT Arona 2.0 TDI 4Drive DSG 140 kW (190 PS)
Kraftstoffverbrauch Diesel in l/100 km: kombiniert 5,5; CO₂-Emissionen in g/km: kombiniert 142; Effizienzklasse B*


*Die angegebenen (kombinierten) Werte wurden nach den vorgeschriebenen Messverfahren (VO(EG)715/2007 in der gegenwärtig geltenden Fassung) ermittelt.

Zusatzausstattungen und Zubehör (Anbauteile, Reifen usw.) können relevante Fahrzeugparameter, wie z. B. Gewicht, Rollwiderstand und Aerodynamik verändern und neben Witterungs- und Verkehrsbedingungen die Verbrauchs- und Fahrleistungswerte beeinflussen. Die Angaben zu den Kraftstoffverbräuchen und CO₂-Emissionen gelten bei Angaben von Spannbreiten in Abhängigkeit vom gewählten Reifenformat und optionalen Sonderausstattungen.

Hinweis nach Richtlinie 1999/94/EG in der jeweils gegenwärtig geltenden Fassung: Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer PKW können dem "Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen" entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH unentgeltlich erhältlich ist.
Effizienzklassen bewerten Fahrzeuge anhand der CO₂-Emissionen unter Berücksichtigung des Fahrzeugleergewichts. Fahrzeuge, die dem Durchschnitt entsprechen, werden mit D eingestuft. Fahrzeuge, die besser sind als der heutige Durchschnitt werden mit A+, A, B oder C eingestuft. Fahrzeuge, die schlechter als der Durchschnitt sind, werden mit E, F oder G beschrieben.

Weitere Informationen zur Pkw-EnVKV.

Mehr Informationen zum PKW-Label erhalten Sie von der Deutschen Energie-Agentur unter www.pkw-label.de.