Volkswagen Fleet Magazine

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Lifestyle  |  Nachhaltigkeits Ausstellung im DRIVE. Volkswagen Group Forum Berlin


Shift/Veränderung

Nachhaltigkeit erlebbar machen will die neue Ausstellung Shift im DRIVE. Volkswagen Group Forum in Berlin. Erstmals zeigt der Volkswagen Konzern zahlreiche Exponate zu Themen wie autonomes Fahren, Industrie 4.0, alternative Antriebe oder Umwelt- und Ressourcenschonung. Eines der Ausstellungs-Highlights ist das Konzeptfahrzeug Sedric (Self Driving Car), das bislang nur Fachpublikum vorbehalten war.

Mit Shift will der Volkswagen Konzern Strategien und Konzepte nachhaltigen Handelns aufzeigen. Auch die damit verbundene Komplexität sowie Zielkonflikte sollen anschaulich gemacht werden. Dabei will das Unternehmen nicht nur informieren, sondern stellt sich auch kritischen Fragen und lädt sein Publikum auf unterschiedlichen Kanälen zum konstruktiven Dialog ein.

Künftige Entwicklungen heute erleben

Der Volkswagen Konzern begreift die Ausstellung als Chance, sein Verständnis von Nachhaltigkeit zu vermitteln. Zwölf Exponate zeigen die vielfältigen Aspekte auf, erklären Zusammenhänge und machen schon heute zukünftige Entwicklungen erlebbar. In der zum Teil interaktiven sowie mit Video und Audio unterstützten Präsentation werden beispielsweise die Verantwortung für nachhaltige Lieferketten, unterschiedliche Antriebsarten und der Einsatz von Ressourcen bei unterschiedlichen Fahrzeugtypen thematisiert. Die Besucher erfahren, wie das autonome Fahren beispielsweise das Gesicht einer Stadt verändern kann.

„Die Nachhaltigkeit von Mobilitätslösungen hängt von vielen Faktoren ab. Davon, was unsere Kunden wünschen und was gesellschaftlich akzeptiert ist. Aber natürlich auch von den regulatorischen Rahmenbedingungen, der Qualität unserer Produkte und Technologien und wie wir diesen Erfordernissen gerecht werden. Für Volkswagen gehören Verkehrswende und Energiewende untrennbar zusammen. Dekarbonisierung der Mobilität, Ressourcenschonung über den gesamten Lebenszyklus, verbindliche soziale und ökologische Anforderungen in der Lieferkette sowie Beschäftigungssicherung und Mitbestimmung sind Kernelemente unseres Nachhaltigkeitsverständnisses“, sagt Prof. Dr. Gerhard Prätorius, Leiter Nachhaltigkeit im Volkswagen Konzern.

Ausstellung soll sensibilisieren

Die Nachhaltigkeitsausstellung richtet sich an ein breites Publikum. „Wir stellen die Menschen, den Dialog und das Erlebnis in den Vordergrund. Wir wollen mit dieser Ausstellung auch Besucher ansprechen, die sich wenig oder nicht für Autos interessieren. Unser Ziel ist es, die Gesellschaft für ein wichtiges Thema zu sensibilisieren, das uns alle betrifft und unser tägliches Leben beeinflusst – die nachhaltige Mobilität und der Umgang mit Ressourcen. Wir hoffen auf zahlreiche Interessierte, die mit uns konstruktiv den Diskurs führen“, ergänzt Cornelia Schneider, Leiterin des DRIVE. Volkswagen Group Forum.

Fleet Driver spricht mit Prof. Dr. Gerhard Prätorius,

Leiter Nachhaltigkeit im Volkswagen Konzern

Fleet Driver: Herr Prätorius, der Volkswagen Konzern zeigt erstmals im DRIVE. Volkswagen Group Forum in Berlin mit „Shift“ eine eigene Ausstellung zur Nachhaltigkeit. Was hat es damit auf sich?

Gerhard Prätorius: Wir wollen mit der Veranstaltung die Konzernstrategie der Transformation vom Automobilhersteller zum nachhaltigen Mobilitätsanbieter erlebbar machen. Dabei sprechen wir nicht nur Personengruppen an, die sich bereits aktiv mit dem Klimawandel auseinandergesetzt haben, sondern auch solche die bislang noch keinen Bezug dazu haben.

 

Was sind die Highlights der Ausstellung?

Gerhard Prätorius: Wir zeigen wie autonome Fahrzeuge künftig in bestehende Systeme von S- und U-Bahnen integriert werden können. Oder das Antriebe wie die Elektromobilität neuartige Rohstoffe und alternative Bezugsquellen bedingen und Volkswagen trotzdem sicherstellen muss, dass die etablierten ökologischen und sozialen Standards in den Lieferketten eingehalten werden. Aber es geht in der Ausstellung nicht nur um die Information, sondern auch um den konstruktiven Dialog und darum Zielkonflikte neuer Technologien aufzuzeigen. Eine Frage lautet ob die künftige autonome und individuelle Mobilität den öffentlichen Personennahverkehr verdrängen könnte.

Das Zukunftsprogramm „TOGETHER – Strategie 2025“ soll Volkswagen zu einem weltweit führenden Anbieter nachhaltiger Mobilität machen. Bedeutet dies das Ende des klassischen Automobils?

Gerhard Prätorius: Nein, denn wir werden global bestimmt noch längere Zeit Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor sehen. Allerdings ist es unsere Aufgabe dafür zu sorgen, dass beispielsweise mit dem Einsatz CO2-neutraler Kraftstoffe die Umweltbilanz des Verbrennungsmotors weiterhin verbessert wird. Zu beachten ist allerdings, dass die individuelle Mobilität, insbesondere mit dem Verbrennungsmotor, langfristig in einigen Bereichen an Grenzen stoßen wird.

 

Was verstehen Sie persönlich unter Nachhaltigkeit?

Gerhard Prätorius: Nachhaltigkeit bedeutet für mich die bewusste Wahrnehmung der persönlichen Verhaltensweisen und dass jede eigene Aktivität Umweltauswirkungen nach sich zieht. Ich achte beispielsweise darauf, die jeweils passende Mobilitätsform für meine Reisen zu nutzen oder regionale Lebensmittel einzukaufen, um aus ökologischen Gründen lange Transportwege der Waren zu vermeiden.

 

Abschließende Frage: Und was fahren Sie persönlich für ein Auto?

Gerhard Prätorius: Ich habe mir gerade einen Volkswagen Golf Plug-In-Hybrid bestellt.