Volkswagen Fleet Magazine

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Technik  |  Concept Car Sedric


Selbst und ständig

Voll elektrisch, voll vernetzt, voll autonom: Mit dem Concept Car Sedric demonstriert der Volkswagen Konzern eindrucksvoll, wie ein neues, integriertes Gesamtsystem Mobilität aussehen und funktionieren kann.

Einer fehlte schon mal bei der Präsentation des Concept Cars Sedric auf dem Genfer Auto-Salon 2017 der Fahrer. Denn anders als man es von solchen Veranstaltungen gemeinhin gewohnt ist, rollte das futuristisch anmutende Automobil komplett selbstständig ins Rampenlicht der Messebühne – ein Knopfdruck von Matthias Müller, Vorstandsvorsitzender des Volkswagen Konzerns, auf das handliche Bedienelement genügte.

Kein Lenkrad, keine Pedale, kein Cockpit

Stichwort Knopfdruck: Bereits diese kleine Geste spiegelte den revolutionären Anspruch wider, den der Volkswagen Konzern mit seinem ersten eigenen Konzeptfahrzeug verfolgt: unkomplizierte individuelle Mobilität für jedermann, zu jeder Zeit, an jedem Ort – intuitiv nutzbar, sicher und komfortabel. Erdacht, gestaltet, entwickelt und gebaut wurde Sedric in Zusammenarbeit zwischen dem Future Center Europe des Volkswagen Konzerns in Potsdam und der Volkswagen Konzernforschung in Wolfsburg. Der markenübergreifende Ideenträger ist dabei für das autonome Fahren des Levels 5 konzipiert. Das heißt: Sedric benötigt keinen Fahrer, kein Lenkrad, keine Pedale, kein Cockpit. Nach einem Druck auf den Button des Bedienteils fährt Sedric vor, erkennt seinen Nutzer und öffnet die große zweiteilige Tür. Selbst mit Gepäcktaschen oder Koffern sowie für gehbehinderte oder ältere Menschen gestaltet sich der Einstieg auf diese Weise denkbar unkompliziert.

Wohin die Reise gehen soll, teilt man Sedric dann einfach per Sprachbefehl mit. Überhaupt spielt das Thema Sprachsteuerung eine zentrale Rolle. Das Ziel, der Weg dorthin, die Fahrtzeit, die aktuelle Verkehrssituation oder vielleicht ein kurzer Zwischenhalt – mit Sedric kommunizieren die Nutzer wie mit einem persönlichen Assistenten. Unterwegs können sie ihre Zeit völlig individuell nutzen. So lässt sich beispielsweise die Windschutzscheibe als großer OLED-Bildschirm mit Augmented Reality für Kommunikations- und Entertainment- Angebote nutzen. Im Zusammenspiel mit sorgsam ausgewählten Materialien – etwa großflächig eingesetztes Birkenleder oder besonderen Details wie luftreinigenden Pflanzen vor der Heckscheibe – entsteht so ein echtes „Willkommen-Zuhause-Gefühl“. Kurz gesagt: Der für 2+2 sich gegenübersitzende Personen konzipierte Innenraum von Sedric ist eine komfortable Lounge auf Rädern.

Flexibler Begleiter

Die großzügige Interieur-Gestaltung war auch möglich, weil die Designer und Entwickler bei Sedric auf die „klassischen“ Proportionen eines Automobils verzichten konnten. Das Concept Car ist ein rein elektrisches Fahrzeug – der Elektromotor findet seinen Platz auf Höhe der Räder; das Batteriepack ist flach zwischen den Achsen angeordnet. Systeme wie die Klimaanlage oder das Self-Driving-System sind in den kompakten Überhängen untergebracht.

Was die Art der alltäglichen Nutzung betrifft, erlaubt Sedric mehrere Szenarien. So eignet er sich sowohl für den Einsatz als autonomes Shared Mobility Fahrzeug, das im Rahmen einer umfassenden Mobilitätsdienstleistung des Volkswagen Konzerns möglichst vielen Nutzern zur Verfügung steht; ebenso gut kann es jedoch ein individuell konfiguriertes Owned-Mobility-Fahrzeug einer Volkswagen Konzernmarke sein. Denn soviel ist sicher: Auch in Zukunft werden sich zahlreiche Menschen ein eigenes Auto wünschen. Umso besser, wenn dieses dann so intelligent ist, dass es die Kinder selbstständig zur Schule und die Eltern ins Büro fährt, einen Parkplatz sucht, bestellte Einkäufe einsammelt oder Besucher vom Bahnhof abholt.