Volkswagen Fleet Magazine

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Volkswagen  |  Räder und Reifen


Schwarz auf Weiß

Es ist Spätherbst: Nasskalt, ungemütlich, der Asphalt glitzert und der erste Schnee fällt bereits vom Himmel. Die geöffnete Autotür ist in der Dämmerung kaum zu erkennen. In Sekundenbruchteilen heißt es reagieren: Lenkrad rumreißen, auf die Gegenspur schlittern und den Wagen nur mit Mühe wieder einfangen …

 

Eine Szene, wie sie in den kommenden Monaten überall geschehen kann: Glatte Straßen gehören zu Herbst und Winter. Wer da mit den falschen Reifen unterwegs ist, gefährdet sich und andere. Und nicht nur das: Geschieht ein Unfall, kann die Kaskoversicherung je nach Lage des Einzelfalls berechtigt sein, dem Versicherungsnehmer grobe Fahrlässigkeit vorzuwerfen und die Leistung erheblich einzukürzen.

Rechtzeitig wechseln

Vielerorts gilt die Meinung, Winterreifen erst bei Schnee und Eis aufziehen zu müssen – ein Irrglaube. Bodenfrost tritt auch bei Plusgraden auf. Deshalb spielen Winterreifen schon im Herbst ihre Qualitäten aus. Bei Temperaturen unter 7 °C können sie aufgrund ihrer weichen Mischung und des gröberen Profils eine bessere Haftung, eine exaktere Seitenführung und einen kürzeren Bremsweg als Sommerreifen bieten.

Winterreifen auf verschneiter Fahrbahn.

Bremsweg bei 50 km/h bis zum Stillstand.

Wer clever lagert wird belohnt.

Fachgerecht lagern

Um rechtzeitig auf Nässe, Glätte, Matsch und Schnee vorbereitet zu sein, gilt beim Reifenwechsel die Faustregel von O bis O, heißt Oktober bis Ostern: Im Herbst die Sommerräder ab- und die Winterräder aufmontieren. Um Ostern herum folgt der Rückwechsel. Wer sich jetzt schon die schweren Räder in den Keller wuchten sieht, dem sei die komfortable Reifeneinlagerung beim Volkswagen Partner empfohlen. Dort lagern die hochwertigen Räder zudem auch fachgerecht: trocken, kühl und dunkel.

Begrenzte Lebensdauer

Nichts ist für die Ewigkeit: Reifen altern und – im Gegensatz zu Käse und Wein – werden sie mit fortgeschrittenem Reifegrad nicht besser. Grundsätzlich empfiehlt es sich für Dienstwagenfahrer, Winterreifen spätestens nach vier Saisons oder auch 35.000 Kilometern auszutauschen. Experten warnen, dass sich die Nassgriffeigenschaften mit zunehmendem Reifenalter deutlich verschlechtern und raten dringend zum Tausch. Das Alter der montierten Pneus kann vom Dienstwagenfahrer leicht selbst überprüft werden und lässt sich mit der DOT-Nummer (siehe Grafik) exakt nachvollziehen.

Ermittlung des Reifenalters anhand der DOT-Nummer

Profiltiefe beachten

Neben dem Alter ist natürlich auch der Reifenverschleiß ein untrügliches Merkmal für den anstehenden Reifentausch. Fuhrparkverantwortliche und Dienstwagenfahrer messen die Profiltiefe bis zur Verschleißanzeige, einem kleinen Gummisteg in den Rillen des Hauptprofils.

Gesetzlich vorgeschrieben ist eine Mindesttiefe von 1,6 Millimetern. Die Reifenexperten des ADAC empfehlen aber, vier Millimeter Profiltiefe bei Winterreifen nicht zu unterschreiten. Im Vergleich haben fabrikneue Reifen sogar bis zu acht – eventuell sogar neun Millimeter. Denn: Je mehr Wasser durch das Profil abgeleitet wird, desto eher ist der Autofahrer vor gefährlichem Aquaplaning geschützt.

Wie misst man die Profiltiefe?

In den längs gezogenen Profilrillen befinden sich kleine Gummistege, die sogenannte Verschleißanzeige. Die Profiltiefe wird von der Außenkante des Profils bis zum Gummisteg gemessen. Alternativ lässt sich die Tiefe aber auch mit einer 1-Euro-Münze bestimmen: Ihr goldener Rand ist genau 4mm breit und entspricht der, von Experten empfohlenen, Mindesttiefe.

Fülldruck geprüft?

Fülldruck prüfen

Bei aller Vorsicht lässt sie sich aber doch nicht verhindern: die Reifenpanne. Statistisch gesehen, muss laut ADAC jeder Autofahrer alle zehn Jahre mit einer rechnen. Es rumpelt und schlägt und die Fahrt ist schneller zu Ende als einem lieb ist. Ob eingefahrene Nägel, Scherben, unachtsames Überfahren von Bordsteinen, Schäden durch Hochdruckreiniger oder Vollbremsungen aus hohen Geschwindigkeiten: Gründe für Reifenschäden gibt es viele.

 

Alles lässt sich nicht vermeiden, doch mit Umsicht gepflegte Reifen halten länger. So sollte der Fahrer zum Beispiel den Fülldruck regelmäßig im Auge behalten. Komfortabler und einfacher geht es mit dem Volkswagen Reifendruck-Kontrollsystem. Und das funktioniert so: Vor und während der Fahrt kann es den Autofahrer im Rahmen der Systemgrenzen über den aktuellen Reifendruck informieren. Ist er zu niedrig, oder fällt er aufgrund eines Schadens rapide ab, wird der Fahrer durch optische und/oder akustische Signale gewarnt.

Der richtige Reifendruck.

Sicherheit geht vor. Die Grafik zeigt den Zusammenhang zwischen Reifendruck und Bremsweg.
Schutzengel – die Reifengarantie.

Reifengarantie hilft.

Doch keine Sorge: Tritt ein Schaden ein, greift für alle beim Volkswagen Partner gekauften Pneus die Volkswagen Reifen Garantie: Sie gewährleistet für 36 Monate vollen Schutz und kostet keinen Euro extra – und das gilt auch bei Schäden durch Nägel oder Scherben. Mit dem AirStop-Reifenprogramm kann man im Schadensfall zudem ohne Zeitverlust gleich zum Volkswagen Partner durchstarten.

Sidney erklärt: Räder & Reifen.