Volkswagen Fleet Magazine

Hinweis

Externer Link: Wenn Sie auf diesen Link gehen, verlassen Sie die Seiten der Volkswagen AG. Die Volkswagen AG macht sich die durch Links erreichbaren Seiten Dritter nicht zu eigen und ist für deren Inhalte nicht verantwortlich. Es gelten dann gegebenenfalls etwaige Nutzungsbedingungen des Dritten. Volkswagen hat keinen Einfluss darauf, welche Daten auf dieser Seite von Ihnen erhoben, gespeichert oder verarbeitet werden. Nähere Informationen hierzu können Sie gegebenenfalls in der Datenschutzerklärung des Anbieters der externen Webseite finden.

Abbrechen

Volkswagen Nutzfahrzeuge  |  Bulli Love


Nicht ohne meinen Bulli.

Familienmobil, Arbeitsgefährte, Sammlerunikat – kaum ein Fahrzeug wird so vielfältig eingesetzt wie der Volkswagen Transporter, genannt Bulli. Und kaum eines wird so innig geliebt. Ein prächtiger Bildband feiert nun die leidenschaftlichsten Bulli-Liebhaber aus aller Welt.

Fotos Bulli Love / Delius Klasing Verlag

So oft es geht, packen Hisanobu Hayashi und seine Freunde ihre Boards in ihre T3 Transporter und fahren nach Omaezaki. Die japanische Stadt liegt an der Küste einer Halbinsel im mächtigen Pazifik. Breite Strände, eine tosende Brandung und gute Wellen locken die Clique immer wieder hierher. Einer der schönsten Momente? Wenn sie abends die Bullis zur Wagenburg aufgebaut haben und bei einem Bier die angenehme Erschöpfung vom Surfen spüren – Freiheit pur.

Gemächlich rollen die Reifen über das alte Kopfsteinpflaster von Freiburg im Breisgau. Das freundliche Gesicht gehört dem Bulli von Pit Vaas. Ein in Cremeweiß-Tornadorot lackierter T1, der einst als Feuerwehrtransporter im Einsatz war. Wenn er auf dem Dach wieder diese riesigen Tragflächen des Starrflüglers angebracht hat, ist Pit schon fast im Himmel. Denn ebenso wie seinen Bulli liebt er Drachenfliegen – und der Berg Schauinsland ist nicht weit. Wenn sein T1 die Serpentinen auf 1.280 Meter hinaufklettert und trotz seiner 44 PS tapfer jede Kurve nimmt, freut sich Pit beim Abschied an der Talstation, zu seinem treuen Gefährt zurücksegeln zu können. Manchmal wartet die ganze Familie im Bus.

Der beste Gefährte für einen Trip durch Neuseeland? Natürlich ein Bulli, finden Catrin und Julia. Glasklare Bergseen, uralte Wälder, endlos lange Strände warten auf die Berlinerinnen. Jedes Mal, wenn sie abends auf der zum Bett zurückgeklappten Rückbank Zeitpläne schmieden, denken sie: Ein bisschen schneller könnte es schon gehen. Doch ihr Gefährte, ein T1 von 1966 in Tizianrot-Beigegrau, bewahrt seinen eigenen Kopf und seine, nun ja, unaufgeregte Höchstgeschwindigkeit. In einem winzigen Ort an der Westküste kommt der Bulli trotzig zum Stillstand. Mehrere Tage dauert es, bis die Kupplung repariert ist. Was soll’s, sagen die Girls sich. Die Sonne scheint, sie reißen eine Packung Kiwi-Schokolade auf und genießen den Moment. Erst mit dem Bulli lernen sie, wirklich so zu entschleunigen, wie sie es sich erträumt haben.

Heinz Swoboda ist ein Suchender, einer, der Dinge findet, die sonst keiner sieht. So erging es ihm auch mit seinem zweiten Bulli B32. Er war in der Schweiz geparkt, bereits mehrmals auf Auktionen durchgefallen und von einschlägigen Sammlern übersehen worden. Doch Heinz erkannte ein Schmuck­stück. Eine Woche später parkte der Bulli bei ihm in Wien und Heinz war glücklich. Denn die Betriebsanleitung offenbarte das Unfassbare: In diesem Bulli steckte ein Porsche-911-Carrera-Motor. Mit einer Leistung von 170 kW (231 PS) beschleunigt er von 0–100 km/h in 9,6 Sekunden. Höchstgeschwindigkeit: 185 km/h! Damit fährt Heinz jetzt ziemlich flink durch die Gegend – als vermutlich sportlichster Bulli.

Der kommt durch, sagt sich Justin, als der Schlamm ihm bis zum Hals spritzt. Shasta Snow Trip (SST) nennt sich dieses Abenteuer, an dem Justin tapfer teilnimmt und das sich in den tiefen Wäldern im Norden Kaliforniens abspielt. Sein samtgrüner Roadrunner Camper von 1965 schafft tatsächlich den Weg durch diese gigantische Matschpfütze. Zwar besitzt sein Bulli keinen Syncro-Antrieb, doch er ist extrem geländegängig – und das Wasser fließt auch irgendwann wieder ab. Und Justin? Der fühlt sich wie ein Molch, so nennen sich Teilnehmer des SST, weil sie Feuchtigkeit so sehr lieben wie Amphibien. Spaß macht das nur mit alten Bullis, findet Justin. Keine andere Automarke kann so viel Spannung und Begeisterung vermitteln.

„BULLI LOVE“

Anlässlich der Weltpremiere des T6 porträtiert das Buch den Bulli und seine Liebhaber. Neben Prominenten wie Jacky Ickx und Johann Lafer werden 33 Fans aus aller Welt vorgestellt – vom indischen Fan beim farbenfrohen Holi-Fest bis zum New Yorker Youngster, der sich seinen Bus durch Rasenmähen verdient hat.

„Bulli Love“ ist im Verlag Delius Klasing in deutscher, englischer und chinesischer Sprache erschienen und im Buchhandel erhält­lich (ISBN: 978-3-667-10303-1).