Volkswagen Fleet Magazine

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Volkswagen  |  Neues Elektrofahrzeug von Volkswagen


I.D. – Der Futuristische

Die Digitalisierung von PKW und eine zunehmende Elektrifizierung der Antriebe schaffen völlig neue Bedingungen für die (Flotten-)mobilität. Wie diese schon bald aussehen könnte, zeigt Volkswagen mit einer seriennahen Fahrzeugstudie unter dem Namen I.D..

Zuerst ist alles wie immer: Einsteigen,
 hinsetzen und angurten. Doch dann
 kommt’s: Das Automobil fragt nach dem 
Ziel, berechnet die Route – und fährt von 
alleine los. Der Fahrer kann ganz beruhigt
 seine E-Mail-Korrespondenz erledigen, Termine vorbereiten und Telefon Konferenzen 
abhalten – oder natürlich einen Blick auf den Fleet Driver werfen… Bislang Tätigkeiten beim Fahren, die allenfalls Führungskräfte mit Chauffeur ausüben konnten. Doch das soll sich ändern, und zwar bald.

Auftritt beim Autosalon

Denn die Mobilität von Übermorgen stellt schon heute überaus spannende Seiten in Aussicht, beispielsweise beim Platzangebot: Denn wenn ein Fahrzeug keinen Verbrennungsmotor, kein Getriebe und keinen Tank mehr benötigt, bieten sich enorme Raumpotenziale. Auch beim Thema digitale Konnektivität wird es interessant: Der Wagen lässt sich mit dem Smartphone als „Digital Key“ öffnen und starten. In der dazu nötigen persönlichen Volkswagen ID sind auch bevorzugte Einstellungen zu Sitzposition, Temperatur, Musik, Soundsystem, Kontaktdaten oder Navigationssystem gespeichert, die von der Volkswagen Automotive Cloud abgerufen werden. Somit lässt sich nicht nur das eigene Auto, sondern auch ein Flottenfahrzeug nach den eigenen Vorstellungen einrichten.

Wenn es nach Volkswagen geht, sind diese Visionen schon heute Realität. Zumindest beim Pariser Autosalon im vergangenen Oktober: Denn dort präsentierte das Unternehmen die Studie des Elektrofahrzeugs I.D. Es ist mit 4,10 Metern Länge zwar 15 Zentimeter kürzer als der aktuelle Golf – im Inneren steht aber fast so viel Raum zur Verfügung wie in einem Passat. Bis zu vier Insassen nehmen auf Einzelsitzen bequem Platz. Bildschirme ersetzen haptische Bedienelemente wie Hebel und Schalter. Und das sogenannte Head-up-Display projiziert Informationen auf die Innenseite der Windschutzscheibe.

Bereits im Jahr 2025 soll es zudem möglich sein, im Modus „I.D. Pilot“ vollautomatisiert am Straßenverkehr teilzunehmen. Dazu genügt es dann, mit einer Berührung des Volkswagen Logos im Lenkrad selbiges im „Armaturenbrett“ zu versenken. Anschließend geht das Fahrzeug selbstständig on tour.

High-tech, low budget

Ausgerüstet wird der I.D. mit einer leistungsstarken Hochvoltbatterie im Fahrzeugboden, der Antrieb erfolgt über einen 125 kW (170 PS) starken Elektromotor an der Hinterachse. Dank der direkten Kraftübertragung beschleunigt das Auto in weniger als acht Sekunden auf  Tempo 100 – die Höchstgeschwindigkeit beträgt 160 km/h. Zugleich sollen zwischen 400 und 600 Kilometer Reichweite möglich sein, was gerade bei Dienstwagenfahrern für Beifall sorgen dürfte.

Kurzum: Der I.D. gibt den Startschuss für eine neue Generation von Elektrofahrzeugen, die parallel zu den bestehenden Baureihen mit Verbrennungsmotor oder Hybrid auf den Markt kommen. Attraktiv ist dabei nicht nur die Tatsache, dass der rein elektrische Antrieb null Emissionen produziert, sondern auch der Preis: Denn der I.D. soll nur soviel kosten wie ein gut ausgestatteter Golf mit vergleichbarer Leistung. Gut angelegtes Kapital, wenn man bedenkt, dass der Dienstwagenfahrer künftig auch während der Fahrt produktiv arbeiten kann. Oder nach einem langen Arbeitstag entspannt und sicher nach Hause gelangt.