Volkswagen Fleet Magazine

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SEAT  |  SEAT Leon CUPRA


Howling with the Wolves

Irgendwo in der Kälte Finnlands wartet ein ungleiches Duell: Sechs Huskys fordern den SEAT Leon ST CUPRA 4Drive heraus. 

Wer auf Schnee und Eis am Ende die Nase vorn behält, haben wir uns angeschaut.

 

SEAT Werksfahrer Jordi Gené im Gespräch mit Husky-Trainer Susi Normand.

Einen Vergleichstest, den man auch nicht alle Tage sieht: Sechs Alaskan und Siberian Huskys warten angespannt vor einem Hundeschlitten, irgendwo im Nirgendwo, auf einem zugefrorenen See im finnischen Lappland auf ihren Einsatz. Der Kontrahent: Der SEAT Leon ST CUPRA 4Drive mit dem spanischen Profirennfahrer Jordi Gené am Steuer, der sonst im internationalen Tourenwagensport Erfolge feiert.

Allrad gegen vier Pfoten

Die Unterschiede könnten amüsanter kaum sein. Auf der einen Seite die Schlittenhunde: Mit Vier-Pfoten-Allrad legen Vertreter ihrer Art mit Hundeführer und 12 Kilogramm schweren Schlitten bis zu 130 Kilometer pro Tag zurück. Zudem zählen sie mit einer Höchstgeschwindigkeit von 40 km/h zu einer der 20 schnellsten Hunderassen der Welt.

Auf der anderen Seite der spanische Herausforderer: Der SEAT Leon ST CUPRA 4Drive mit 2,0-Liter-TSI-Motor und satten 221 kW/300 PS – ebenfalls serienmäßig mit Allradantrieb ausgestattet. Er ist ein Sprinter, 380 Newtonmeter Drehmoment schieben mächtig vorwärts. Von 0 auf 100 km/h benötigt der Leon CUPRA mit DSG-Getriebe nur 4,9 Sekunden – zugegeben, auf Asphalt. Voraussichtlich kommen auf Schnee und Eis noch ein paar Sekundenbruchteile dazu. Haushoch überlegen ist er dagegen in der Höchstgeschwindigkeit: 250 km/h sind nicht mehr zu toppen.

300 PS

von 0 auf 100 km/h

in 4,9 sek

Spektakuläre Location

Der Schauplatz dieses ungewöhnlichen Duells könnte spektakulärer kaum sein: Der Pikku-Nissi in Lappland ist einer von rund 188.000 Seen in Finnland. Von Jahresende bis in den April hinein ist er von einer bis zu einem Meter dicken Eisschicht bedeckt, die problemlos von Autos und Hundeschlitten überquert werden kann.

Huskys legen bis zu 130 Kilometer pro Tag zurück und erreichen dabei eine Höchstgeschwindigkeit von 40 km/h.

Unter diesen Bedingungen sind Leader-Qualitäten gefragt, nicht nur am Steuer des Leon CUPRA, sondern auch an der Spitze des Gespanns. Mamba und Mustys heißen die beiden Leithunde, die das Schlittenhundegespann anführen. Ihr Trainer, Susi Normand, erklärt, sie hätten sich instinktiv zu den Anführern des Rudels entwickelt. „Sie müssen mental stark und mutig sein“, sagt er. „Genau wie Rennfahrer“, fügt Jordi lächelnd hinzu.

Krallen kontra Spikes

Traktion ist auf Schnee und Eis das A und O. Natürlicher Vorteil für die Hunde: Die Beschaffenheit ihrer Pfoten ermöglicht es ihnen, auf Eis und Schnee mit derselben Geschwindigkeit zu laufen wie auf trockenem Untergrund. Um es in dieser Hinsicht mit ihnen aufnehmen zu können, nutzt Gené die Traktionsvorteile des allradgetriebenen Leon ST CUPRA 4Drive. Zudem verwendet er Winterreifen mit Spezialspikes für extremes Fahren auf Eis.

 

Kälteerprobt

Das kalte Wetter kann den Hunden kaum etwas anhaben: Für Huskys entsprechen die –5 °C, die das Thermometer am Tag des Aufeinandertreffens anzeigt, einer eher milden Tagestemperatur. Ihre ideale „Betriebstemperatur“ liegt zwischen –10 und –25 °C. So wie die Hunde, die durch ihr Fell vor der Kälte geschützt werden, können auch Autos der Marke SEAT sehr niedrigen Temperaturen standhalten. Tatsächlich werden sie, bevor sie in Serie gehen und an den Kunden ausgeliefert werden, zwischen –40 und +110 °C intensiv getestet und auf Herz und Nieren geprüft.

Ähnlichkeiten beim Anbremsen

Und noch eine Gemeinsamkeit: Beide Kontrahenten benötigen gut zupackende Bremsen, die ihrer Leistung gerecht werden. Das heißt konkret: Während der Leon CUPRA mit Vierkolben-Bremssätteln von Brembo ausgestattet ist, besitzt der Schlitten eine Metallkrallenbremse. Diejenigen, die für dessen Vortrieb sorgen, können es kaum erwarten: Schon am Start ziehen die Hunde so stark, dass der Schlittenführer mit beiden Füßen auf die Bremse steigen muss, um das rennhungrige Husky-Gespann daran zu hindern, den Schlitten bereits vor dem Startsignal in Bewegung zu setzen. Während der Fahrt stabilisiert die Bremse die Lage des Schlittens und verhindert so, dass er bei Kurvenfahrten ins Schlingern gerät.

 

Eine erstaunliche Parallele zwischen den ungleichen Rennteilnehmern bleibt dem geschulten Blick des Rennfahrers nicht verborgen: „Wir nehmen Kurven in ähnlicher Weise“, erklärt der SEAT Werksfahrer Jordi Gené. „Wir bremsen vor der Kurve, um das Fahrzeug zunächst zu positionieren und dann die Kurve optimal passieren zu können.“

Auf Augenhöhe

Wie sich schließlich am Ende eines buchstäblich bewegten Tages auf dem Pikku-Nissi zeigt, sind beide Kontrahenten Vollblut-Champions in ihrem Metier: Die Huskys nehmen an verschiedenen internationalen Hundeschlittenrennen wie der „European Championship“ oder dem „End of the World Race“ in Argentinien teil. Und auch der SEAT Leon CUPRA konnte seit seiner Markteinführung beeindruckende Erfolge auf vielen internationalen Rennstrecken herausfahren.

Kraftstoffverbrauch SEAT Leon ST CUPRA 4Drive
2.0 TSI Start&Stop 221 kW (300 PS)
Superbenzin bleifrei, kombiniert: 7,2 l/100 km;
CO2-Emission, kombiniert: 164 g/km; CO2-Effizienzklasse: D*

* Die angegebenen (kombinierten) Werte wurden nach den vorgeschriebenen Messverfahren (VO(EG)715/2007 in der gegenwärtig geltenden Fassung) ermittelt. Die Angaben beziehen sich nicht auf ein einzelnes Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebots, sondern dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen. Der Kraftstoffverbrauch und die CO₂- Emissionen eines Fahrzeugs hängen nicht nur von der effizienten Ausnutzung des Kraftstoffs durch das Fahrzeug ab, sondern werden auch vom Fahrverhalten und anderen nichttechnischen Faktoren (z. B. Umgebungsbedingungen) beeinflusst. CO₂ ist das für die Erderwärmung hauptsächlich verantwortliche Treibhausgas.