Volkswagen Fleet Magazine

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Audi  |  Aicon


Heute_Zukunft

Die Taschen sind gepackt und verstaut. Morgensonne taucht die Hauseinfahrt in ein warmes Licht. PIA, die empathische elektronische Fahrzeugassistenz, lässt das Auto ein Stück vorrollen und öffnet die weiten Türen. Die beiden Passagiere nehmen in bequemen Sesseln Platz und lehnen sich zurück. Ein Hallo zu PIA – die automatisierte Fahrt ins Wellness-Wochenende beginnt.

Was heute noch wie ein schöner Traum klingt, soll mit der Entwicklung selbstfahrender Autos Wirklichkeit werden. Mit der Design-Vision Aicon hat Audi bei der Internationalen Automobilausstellung (IAA) einen erlebbaren Ausblick auf die autonom fahrende Luxuslimousine der Zukunft gegeben. „Mit dem Aicon zeigen wir, wie komfortabel und individuell das Reisen kommender Jahre sein kann“, sagt Alex Kendl, Projektmanager Design bei Audi.

Luxuriöse Platzverhältnisse

Wer im Aicon Platz nimmt, fühlt sich eher an einen Erste-Klasse-Flug erinnert als an eine normale Autofahrt: Mit 3.470 Millimetern übertrifft der Radstand die Langversion des neuen Audi A8 noch einmal um 240 Millimeter. Lenkrad und Pedalerie braucht das selbstfahrende Auto nicht, so dass die Passagiere den kompletten Innenraum des 2+2-Sitzers für sich haben. Das Ergebnis: Auf den beiden Vordersitzen könnte auch ein Profi-Basketballer seine Beine problemlos ausstrecken – nichts wäre im Weg.

Luxus auf neuem Niveau: Der Aicon bietet mehr Platz als der A8. Lenkrad und Pedalerie fallen weg, das Fahrzeug fährt automatisch.

 „Mit dem Aicon zeigen wir, wie komfortabel und individuell das Reisen kommender Jahre sein kann“,

Alex Kendl, Projektmanager Design bei Audi.

Einen Schritt voraus

Für die individuellen Bedürfnisse der Reisenden ist in erster Linie PIA zuständig, der Personal Intelligent Assistent im Audi Aicon. Als empathisches System ist PIA dem Passagier oft einen Schritt voraus und bietet Dienstleistungen an, noch bevor der Mensch sie aktiv angewählt hat. Unterhalten sich die Passagiere beispielsweise, hält sich PIA dezent zurück. Ist das Gespräch beendet, bietet PIA an, wichtige neue Nachrichten vorzulesen. Möchten die Passagiere dagegen ungestört entspannen, kann PIA die Scheiben verdunkeln oder die Lieblingsmusik einspielen. Der Aicon – das Auto, das mich liebte.

Die Passagiere können sich entspannt zurücklehnen und die Fahrt genießen. Der Personal Intelligent Assistent namens PIA denkt und lenkt selbstständig.

Beim Dialog mit dem Fahrzeug hat der Mensch die Wahl: Er kann den haptisch-manuellen Modus nutzen, die Sprachbedienung oder das so genannte „Eye-Tracking“, bei dem seine Blicke von Sensoren im Vorderraum des Aicon erfasst werden. Mit einem Regler unterhalb des Seitenfensters kann der Passagier auch bestimmen, ob er in PIA eine aktive Reisebegleitung habe möchte oder eher in Ruhe gelassen werden will. „Wir versprechen: PIA ist niemals eingeschnappt“, sagt Audi Designer Kendl und schmunzelt.

Neue Batterietechnik verbaut

An die veränderte Mobilitätswelt sind auch Antrieb und Gesamtfahrzeug optimal angepasst. Für die Dynamik des Audi Aicon sorgen beispielsweise vier Elektromotoren an der Vorder- und Hinterachse. Als Energiespeicher sind im Unterflurbereich Festkörperbatterien integriert, deren Zellen über eine höhere Energiedichte als heutige Lithium-Ionen-Akkus verfügen werden. Zusammen mit gezieltem Leichtbau und einer optimierten Aerodynamik erreicht der Audi Aicon somit Reichweiten zwischen 700 und 800 Kilometern pro Batterieladung. Genug für fast jeden Wochenendausflug.

Dank des elektrischen Antriebskonzepts bietet der Aicon mehr Raum für Passagiere und Gepäck.

 „Mit dem Aicon bewegen wir uns in einer Zukunft, in der autonom fahrende Automobile auf allen unseren Straßen selbstverständlich sind. Die Verkehrsteilnehmer sind miteinander und mit ihrer Umwelt vernetzt – sie kommunizieren vorausschauend miteinander“,

Martin Wimmer die Vision. Audi Konzeptleiter

Visionärer Grad der Freiheit

Für die Passagiere gleicht die Fahrt auch bei einem hohen Dauertempo von 130 Stundenkilometern einem sanften Dahingleiten. Der Grund: Das Fahrwerk ist auf maximalen Komfort ausgelegt, Luftfeder- und Dämpfereinheiten kompensieren jede Unebenheit der Straße.

„Mit dem Aicon bewegen wir uns in einer Zukunft, in der autonom fahrende Automobile auf allen unseren Straßen selbstverständlich sind. Die Verkehrsteilnehmer sind miteinander und mit ihrer Umwelt vernetzt – sie kommunizieren vorausschauend miteinander“, beschreibt Audi Konzeptleiter Martin Wimmer die Vision. Das Ziel: Unfälle sollen dank der hoch entwickelten Sensorik und Vernetzung der Vergangenheit angehören. Aus diesem Grund benötigen die Passagiere in einem Automobil wie dem Audi Aicon keine klassischen Rückhaltesysteme mehr. Sie erleben damit einen Grad der Freiheit, der heute noch visionär erscheint.

Kommunikation mit der Umgebung

Mehr Sicherheit könnte ein Fahrzeug wie der Aicon nicht nur für seine Passagiere, sondern auch für andere Verkehrsteilnehmer bringen. Denn: Künftig dehnt ein Auto seinen Kommunikationsraum auf die Umgebung aus. Der Audi Aicon beispielsweise projiziert mit hochauflösenden Beamer-Modulen Signale auf den Boden, zudem kommuniziert er über LED-Matrizen in den Stoßfängern. Auf diese Weise übermittelt er Warnhinweise und Fahrzeuginformationen an Passanten, die keine direkte Sicht auf das Fahrzeug haben und eine Gefahrenquelle übersehen könnten. „Ein Auto wie der Aicon ist ein Gewinn für alle“, sagt Audi Konzeptleiter Wimmer.

Aicon – Die Studie wird nicht zum Kauf angeboten und unterliegt daher nicht der Richtlinie 1999/94 EG.