Volkswagen Fleet Magazine

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Der PS.SPEICHER in Einbeck bei Tag

Lifestyle  |  Eine Vater-Sohn Tour


Hangover in Einbeck

Mal wieder länger im Büro und damit zu spät, um mit den Kindern den Abend genießen zu können. Morgen früh gleich weiter auf Dienstreise, also auch keine Zeit mit dem Nachwuchs zu sprechen. Probleme, die viele Familienväter täglich erleben und mit schlechtem Gewissen verdrängen. Zeit, etwas zu tun – nur was?

Vielleicht ein Vater-Sohn Wochenende in einer anderen Stadt mit viel Zeit für die wirklich wichtigen Dinge des Lebens. Gesagt, getan, gebucht. Ein Wochenende in Einbeck im Hotel FREIgeist. Der Name ist Programm und passt zur Idee des entspannten Austauschs – nach dem Motto: „Was ich eigentlich schon immer wissen wollte.“

Die Jungs sind begeistert. Max (15) ist in Gedanken schon bei dem angekündigten Burger und Oskar (13) überlegt sofort welche Sportklamotten er für das Fitnessstudio wohl mitnehmen sollte. Und natürlich kam auch noch die mittlerweile obligatorische Standardfrage: „Haben die dort auch W-Lan?“

Die Milchbar im Hotel FREIgeist in Einbeck

Auf der Fahrt informiere ich die beiden über die wichtigste Regel für ein „Männer-Wochenende“: Wir dürfen ausnahmslos über alles reden, ohne Tabus, und mit größter Verschwiegenheit gegenüber anderen – oder anders ausgedrückt „was in Einbeck passiert, das bleibt auch in Einbeck“. Max Kommentar dazu: „Also so ein Wochenende wie im Film Hangover?“ Ich schlucke und bete, dass es hoffentlich nicht so schlimm werden wird.

Die Dachterrasse im FREIgeist bei Nacht
Das Foyer des FREIgeists in Einbeck

Mobile Zeitreise

Im FREIgeist angekommen, machen wir als erstes einen Rundgang durch das Hotel. Die Architektur ist sehr maskulin angehaucht. Neben reichlich Sichtbeton, Stahl und Glas gibt es viele Extras, wie beispielsweise alte Motorroller im Originalzustand, die die Wände hochfahren sowie originelle „Tags“ eines kreativen Street-Art Künstlers, die den Industrial Chic noch unterstreichen. Alles zusammen stimmt auf unsere erste Unternehmung ein: der Besuch des angrenzenden PS.SPEICHER mit über 350 historischen Fahrrädern, Motorrädern und Automobilen aus einer der größten Sammlungen weltweit. Neben den ausgestellten Raritäten geben auch Alltagsgegenstände wie Röhrenfernseher und Discokugeln oder eine Milchbar der 50er Jahre einen Einblick in den Lifestyle der jeweiligen Epoche. Zusätzlich bieten interaktive Ausstellungsstücke Gelegenheit zum Mitmachen. Heiß begehrt: ein Oldtimer der sich mit einem Videosimulator über fachwerkliche Straßen aus der Zeit der Anfänge des Automobils steuern lässt.

Der Alpensimulator im PS.SPEICHER
Der Bulli im PS.SPEICHER
Oldtimer aus jeder Epoche findet man im PS.SPEICHER in Einbeck

Wie sich dagegen ein Fahrzeug der Neuzeit auf der Rennstrecke verhält, können die Jungs zum Abschluss mit einem Porsche 911Cabrio testen. Max testet als Erster den Full-Motion-Fahrsimulator, der in einer eigenen Ausstellungshalle auf dem Gelände steht. Die Kraft der Beschleunigung und die gefühlten Einschläge beim Touchieren der Streckenbegrenzung sind gut an seinen entgleisenden Gesichtszügen zu erkennen. Rückblickend definitiv das Highlight der Reise. Aussagen wie: „Wow, besser als jede Konsole“, beschreiben wohl am glaubwürdigsten den Seelenzustand des Renn-Nachwuchses.

Sportlich satt

Auf der Dachterrasse im FREIgeist lässt es sich gut erholen.
In der Küche der GENUSSWERKSTATT
satt in der GENUSSWERSTATT
Der leckere Burger in der GENUSSWERKSTATT
Fitness im FREIRaum
Im Vogelpark gibt es viele seltene Vogelarten zu entdecken.

Nach dem ausgiebigen Sportprogramm können die abgekämpften Kalorien sofort beim üppigen Frühstück aufgetankt werden. Brauchen wir auch, denn weiter geht es mit einer geführten Radtour mit einem ausgebildeten Naturscout durch den Leinepolders. Als eines der größten EU-Vogelschutzgebiete in Mitteldeutschland gibt es hier einiges zu entdecken. Über das Jahr verteilt lassen sich über 250 teils seltene und bedrohte Arten beobachten. Mit den passenden Ferngläsern ausgestattet sehen wir unter anderem Weißstörche, Graureiher, Nilgänse, Rotmilane, Kormorane und Kiebitze. Dafür waren wir allerdings auch drei Stunden mit dem Mountainbike unterwegs. Gut das wir im Anschluss wieder auf der Dachterrasse auftanken können. Nur an der mitgebrachten Musik müssen wir noch arbeiten – der Rapper Shindy ist definitiv keine Musik für meine Generation.

Und?

Auf der Fahrt nach Hause dann die ultimative Frage: „Und, wie war’s?“ „Perfekt, jederzeit wieder“, sind sich beide sofort einig. Wobei sich Max für den nächsten Trip doch gerne noch etwas mehr Hangover Abenteuer wünschen würde… Die wichtigste Frage wird noch zum Schluss beantwortet: Ja, das Hotel hat definitiv W-Lan Anschluss. Obwohl die Jungs tatsächlich weit weniger am Smartphone hingen als zu Hause. Also, es geht doch…

Der PS.SPEICHER am Abend