Volkswagen Fleet Magazine

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Technik  |  Ergonomisches Sitzen


Guter Sitz, gesunder Rücken

Wer als Dienstwagenfahrer jeden Tag hundert Kilometer oder mehr hinterm Steuer abspult, sollte dabei vor allem eines: richtig und gesund sitzen. Mit der korrekten Einstellung kein Problem.

Die gute Nachricht gleich vorweg: Autositze sind heute ziemlich bequem – jedenfalls im Vergleich zu den nostalgisch so beliebten 1970er oder 1980er Jahren. Damals waren drei bis vier Stunden Fahrt in einem Kompaktwagen für Fahrer wie Beifahrer noch extrem anstrengend, allein durch das Sitzen.

Doch in den letzten Jahrzehnten stieg die durchschnittliche Qualität von Autositzen immens. Trotzdem sind die Unterschiede noch immer groß – und sie fallen bei Kaufentscheidungen ins Gewicht. Dr. Roland Hüser ist Betriebsarzt bei einem großen Mobilfunkanbieter. Er hat beobachtet: „Die ergonomischen Leistungsmerkmale eines Autositzes haben einen signifikanten Einfluss auf die Rückengesundheit von gewerblichen Vielfahrern.“ Will sagen: Es lohnt sich, einmal die Sonderausstattungen ins Auge zu fassen. Zum Beispiel die Sportsitze. Etliche Markensprecher großer Autohersteller berichten, dass gerade Sportsitze häufig als Extras für Dienstwägen geordert werden, weil sie sinnvoll zur gesundheitlichen Vorbeugung beitragen.

Besonders systematisch nimmt sich die Aktion Gesunder Rücken (AGR) des Themas an. Der Verein ist ein Kooperationspartner etlicher medizinischer Fachverbände und vergibt ein Gütesiegel für rückengerechte Produkte aller Art – auch an Autobauer. Zahlreichen Modellen aus dem Volkswagen Konzern bescheinigt die AGR „rückengerechte Sitze bereits in der Grundausstattung“.

Worauf sitzen wir? Worauf achten wir?

Straffer Schaumstoff über einem aufwendig konstruierten Unterbau macht für die AGR die Grundlage eines guten Autositzes aus. Die Rückenlehne sollte stabil sein und zur Wirbelsäule passen. Dazu benötigt ein Fahrersessel etwas, das auch im Bürostuhl gute Dienste leistet: die Lendenwirbelstütze, auch Lordosenstütze genannt. Lordosen heißen die einwärts gebogenen Kurven der Wirbelsäule. Gestützt wird die untere an den Lenden optimal durch ein einstellbares Profil der Lehne. Doch erst mit einer Vier-Wege-Einstellung erfüllt eine solche integrierte Hohlrücken-Auspolsterung ihren Zweck.

Der Autositz hat die Aufgabe, den Oberkörper optimal abzustützen. Deshalb muss der Fahrer außer seiner Rückenlehne auch die Sitzfläche individuell einstellen können. Bei letzterer sollten Sitzhöhe, Sitzneigung und vor allem die Länge der Sitzfläche variabel sein. „Nur dann stimmen Sitzdruckverteilung, Komfort und Überblick“, heißt es in einer AGR-Mitteilung.

Damit der Fahrer aufrecht, aber entspannt sitzt, braucht es zudem ausgeprägte Seitenführungen an Rückenlehne und Sitzfläche. Schließlich sollte die Kopfstütze individuell einstellbar sein.

Extrawünsche der AGR führen vom Merkmal „rückengerecht“ in den Komfortbereich. Dazu gehören einstellbare Seitenwangen an Lehne und Sitzkissen, ein Sitzdynamiksystem und eine Komfortkopfstütze. Eine Memory-Funktion kann den Fahrersitz für verschiedene Fahrer programmieren, und falls der Rücken bei sehr langen Fahrten dann doch noch beansprucht wird, wirkt hiergegen eine Massagefunktion an. Sehr schönen Komfort verbreiten heizbare Fahrersitze. Ihr körpernahes Temperieren sorgt dafür, dass sich der Fahrer rasch nach dem Reiseantritt im Auto-Inneren wohlfühlt.