Volkswagen Fleet Magazine

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Volkswagen  |  Gläserne Manufaktur


Gläserne Manufaktur 2.0

Wer nachhaltig unterwegs sein möchte, lässt zukünftig schon mal Öl und Gas in der Erde. Kündigt sich da etwa ein mobiler Wandel an? Die Gläserne Manufaktur sagt ja – mit einer Ausstellung zu den Schwerpunkten Elektromobilität und Digitalisierung.

Nicht selten entweicht den Besuchern der neuen Erlebniswelt ein ungläubiges „Wow“ angesichts dessen, was sich in den ehemaligen Manufakturanlagen der Gläsernen Manufaktur alles verändert hat. Nur drei Wochen nach Produktionsende des Phaeton und des Bentley Flying Spur hat der Volkswagen Standort in Dresden nun wieder eröffnet.

In der futuristisch anmutenden Fabrik erwartet Auto-Fans seit Anfang April eine Erlebniswelt für die Zukunftsfelder Elektromobilität und Digitalisierung, die Marco Weiß, Leiter Vertrieb der Gläsernen Manufaktur, zufolge „innovative Zukunftstechnologien zum Anfassen“ biete. Ziel sei es, auch in Anbetracht der temporären Produktionseinstellung auf die große Relevanz der Elektromobilität hinzuweisen, denn: „Sie ist die Zukunft der Automobilindustrie.“ Teil der Ausstellung sind daher 50 interaktive Exponate – darunter unter anderem Multimediastationen, ein GTE Racer-Fahrsimulator und Elektrofahrzeuge.

Innovation erleben

„Der steht doch unter Strom!“ – eine geläufige Reaktion auf die ausgestellten E-Fahrzeuge, die als besonderes Highlight auch für Probefahrten zur Verfügung stehen, wie Manufaktur-Sprecher Carsten Krebs weiter erzählt: „Klar sind die Wirkungsweisen und technischen Vorzüge elektronisch angetriebener Autos in der Theorie spannend. Dennoch ist es etwas völlig anderes, wenn man selbst in einem solchen Wagen sitzt und den Antrieb in Aktion erlebt.“ Derzeit hat der Volkswagen Konzern nach eigenen Angaben neun Elektro- und Hybridautos im Programm, bis 2020 sollen 20 weitere Modelle hinzukommen. Neben dem ökologischen Mehrwert der E-Fahrzeuge lege die Marke Krebs zufolge ihren Fokus stets auf den konkreten Kundennutzen. Nicht zuletzt deshalb spielen interaktive Exponate in der Erlebniswelt auch in puncto Digitalisierung eine große Rolle: „Beim Autokauf stellt sich ja zunächst die Frage: ‚Was habe ich davon?‘. Unsere Besucher können Dienste wie App-Connect (Apple CarPlay, Mirror Link, Android Auto) in Ruhe ausprobieren und so herausfinden, wie viele Anwendungsbereiche die Schnittstelle Fahrzeug-Telefonie tatsächlich beinhaltet.“

Ob Ladezustand, Fahrzeugposition oder das Vorlesen und Diktieren von Nachrichten – bereits heute bieten Volkswagen Modelle zahlreiche digitale Lösungen, die das tägliche mobile Leben erleichtern. Der dritte Themenbereich der Ausstellung widmet sich zudem neuen Assistenzsystemen. Über Hörspiele erfahren Technik-Interessierte, wie das Fahrzeug in unterschiedlichen Fahrsituationen unterstützt wird und lernen dabei die Vorteile kennen, die Systeme wie etwa der Spurhalte-Assistent „Lane Assist“ und der Blind Spot Sensor mit sich bringen. Und das ist noch nicht alles, wie Vertriebsleiter Weiß verrät: „In naher Zukunft wollen wir auch Themen wie die Gestensteuerung und autonome Fahrelemente in die Erlebniswelt aufnehmen.“

Technologien der Zukunft

Die Erlebniswelt wird somit bis zum Umbau in eine flexible Montage noch viele spannende Mobilitätsentwicklungen präsentieren. „Was viele nicht wissen: Volkswagen entwickelt bereits seit den 70ern E-Mobilitätssysteme. Die Ausstellung markiert mit der History Lane die frühen Anfänge und zeigt gleichzeitig anhand der Innovation Lane, wie die Zukunft der Mobilität aussehen wird“, so Weiß. Neben dem „Ein-Liter-Auto“ XL1 präsentiert die Gläserne Manufaktur so auch die Vision eines echten Volkswagen Klassikers: den Zukunfts-Bulli. Denkbare Mobilitätslösungen für den Dresdner von morgen? Auch die Stadt weiß um das große Potenzial innovativer Zukunftslösungen, sodass sie in enger Zusammenarbeit mit dem dortigen Volkswagen Standort den Bau von einer Solartankstelle unterstützen möchte. „Alle sind sich des enormen Wandels bewusst, der gerade stattfindet. Wir leisten somit tatsächlich Pionierarbeit, um die Menschen an dieses überaus wichtige Thema heranzuführen“. 140.000 Besucher bei über 180 Veranstaltungen 2015 seien ein guter Anfang. Allerdings will Weiß eine bestimmte Zielgruppe häufiger in der Gläsernen Manufaktur willkommen heißen: Dienstwagenfahrer. Dank der häufigen Fahrzeugwechsel und der damit unmittelbaren Nähe zu den immer neusten Technologien sind die dienstlichen Vielfahrer schon berufsbedingt Mobilitätsvorreiter.

Derzeit wird in Wolfsburg noch jeder siebte Golf mit einem Elektro- oder einem Plug-in-Hybrid-Antrieb, der aus einem besteht, ausgerüstet. Im Rahmen der „Strategie 2025“ möchte der gesamte Konzern neusten Analysen zufolge jedoch bereits bis zum Jahr 2025 eine Million E-Fahrzeuge ausliefern. „Viele Kunden wollen gerne nachhaltiger und umweltfreundlicher werden. Und diese möchten wir in ein Volkswagen eigenes „Ökosystem“ integrieren“, bestätigt auch Volkswagen Vertriebsvorstand, Jürgen Stackmann, im Interview mit der Braunschweiger Zeitung. Da er an die Elektro-Mobilität im Volumen glaube, wagt er einen Ausblick: „In naher Zukunft wird auch die Elektrifizierung von leichten Nutzfahrzeugen möglich sein.“ Vor allem für Fuhrparks dürfte diese Entwicklung dann von großem Interesse sein.