Volkswagen Fleet Magazine

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Volkswagen  |  Gestensteuerung


Geste 2.0

John Lidfors ist ein Shootingstar der Klassikszene – und kann mit einer kleinen Handbewegung ein 80-Mann-Orchester lenken. Im Golf kommt ihm das Talent zugute: Das optionale Infotainmentsystem funktioniert via Gestensteuerung. Eine Probefahrt.

Eleganz und Kontrolle – diese zwei Begriffe fallen einem ein, wenn man John Lidfors beim Dirigieren eines Orchesters zuschaut. Eleganz: weil der Deutsch-Amerikaner die Aura eines Großkünstlers hat, der mit den Händen mühelos die Klänge formt und jongliert. Kontrolle: weil ein 80-Personen-Orchester ein gewaltiger Apparat ist, den man steuern und im Takt halten muss. Lidfors kann das. Mit 30 gilt er in der klassischen Musikszene als jung. Ein Star ist er längst.

„Ein Dirigent muss einen starken Willen haben.“

„Es inspiriert und fasziniert mich, wie ein Dirigent die Energie herauskitzeln kann, die in einem Orchester steckt“, sagt John Lidfors. „Und das allein durch die Gesten seiner Hände.“

Lidfors’ Eltern sind US-Amerikaner, er selbst wuchs in Deutschland auf. Lernte als Kind Klavier und Violine, absolvierte sein Studium in Wien, Berlin und Aspen. Als Konzertdirigent hat er eine große Bandbreite zu bieten: von symphonischen Werken bis zu Oper, Chormusik und modernen Kompositionen. Privat hört Lidfors auch gern Jazz und amerikanischen Folk. Als Künstler beschäftigt ihn die Klassik am meisten.

Die Gestensteuerung

 

Weltweit zum ersten Mal in einem Auto der Kompaktklasse: In allen Modellen der Golf Familie gibt es – als Bestandteil des optionalen Infotainmentsystems Discover Pro – die Möglichkeit, Menüpunkte per Gestensteuerung weiterzuwischen.

Mit einer Handbewegung kann man so von Radiostation zu Radiostation springen, von Song zu Song, von Foto zu Foto. Dabei wird durch ein Symbol auf der Benutzeroberfläche gezeigt, wo die Gestensteuerung greift und wo nicht.

Erstmals vorgestellt wurde die Gestensteuerung im Golf R Touch, dem Showcar, das Volkswagen 2015 auf der Technologiemesse CES in Las Vegas präsentierte.

Was damals noch wie Zukunftsmusik klang, ist jetzt serienreife Realität: Es braucht keine Schalter oder Berührungen mehr, um das Infotainmentsystem bedienbar zu machen. Damit trägt die Gestensteuerung zum Fahrkomfort bei: Durch sie wird die Bedienung des Infotainmentsystems noch intuitiver – und sie macht Spaß. Ganz besonders den Hobbydirigenten.

Die Engagements bringen es mit sich, dass Lidfors viel reist. „Ich fahre gern Auto“, sagt er. „Ich genieße die Freiheit, überall hinkommen zu können.“ Natürlich hört er beim Fahren gern Musik – nicht nur, um zu entspannen. „Am liebsten stelle ich im Radio einen Klassiksender ein und spiele das Ratespiel: Von wem ist das Stück, das gerade läuft?“ Der Golf, den Lidfors im Video Probe fährt, bietet in der Hinsicht die beste Ausstattung: Zum Senderwechsel braucht er hier nur eine kleine Bewegung mit der geübten Hand – dank der Gestensteuerung, die zum optionalen Infotainmentsystem Discover Pro gehört.

„Für mich steckt in den Gesten des Dirigenten etwas zutiefst Mysteriöses, Anziehendes“, sagt er. „Durch Handbewegungen kommuniziert er Klänge und die Musiker verstehen ihn. Ein Dirigent muss willensstark sein, eine sehr konkrete klangliche Vision haben – dann folgt das Orchester ihm.“

 

Eine große Premiere beim Festival Opera Forward in Amsterdam hat er im März absolviert, demnächst stehen diverse symphonische Projekte in Berlin und Süddeutschland an. Auch auf der Metaebene seiner Karriere geht es um die anfangs genannten Kernwerte. Um Eleganz. Um Kontrolle. Und dazu, nicht zu vergessen: um Beschleunigung.

„Beim Autofahren genieße ich die Freiheit.“

Golf

Kraftstoffverbrauch in l/100 km: 5,3 bis 3,9 (kombiniert), CO₂-Emission in g/km: 127 bis 102 (kombiniert), Effizienzklasse: C bis A