Volkswagen Fleet Magazine

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Lifestyle  |  Volkswagen Driving Experience


FREI-fahrt mit Junior

Neue Geschichten beginnen oft mit einer einfachen Frage: „Was kann der eigentlich alles?“ Das fragte mich mein Sohn Max (16) beim Überholen eines Touareg auf der Autobahn. „Alles, außer fliegen“, hätte ich gerne geantwortet und dachte dabei schon an mein Geheimnis – unseren bevorstehenden Besuch im FREIgeist Hotel in Northeim. Deshalb lautete meine Antwort zunächst nur „lass dich überraschen…!“

 

So kam es, dass wir uns in der darauffolgenden Woche auf den Weg nach Northeim machten. Endlich mal wieder ein Vater-Sohn-Wochenende – ich grinsend voller Vorfreude und Max neugierig auf die Überraschung.

Unser erster Eindruck bei Ankunft: Das FREIgeist ist ein echtes Waldhaus. Mitten im Grünen gelegen strahlt das Hotel mit seinen breiten und tiefen Fensterfronten eine für die Natur typische Ruhe aus. Innen dominiert warmes Holz und schafft eine angenehme Atmosphäre, die durch den herzlichen Service und das großartige kulinarische Angebot ergänzt wird. Neben der regionalen Küche mit Wildschwein und Co. finden sich im Hotelrestaurant WALDWERK auch alte Gemüsesorten wie zum Beispiel lila Möhren auf der Karte wieder. Mit saisonalen Waldzutaten wie Fichtennadeln, Moosbeeren oder Wiesensauerampfer macht Chefkoch Dirk Schrey sein Konzept rund: den umliegenden Wieterwald auf den Teller holen.

Waldluft im Tank

„Und, was ist nun die angekündigte Überraschung an dem Wochenende?“, drängelt Max. Der Hinweis, dass es in die Natur geht, löst zunächst noch keine Verzückung aus. Erst die Ergänzung, dass wir dafür einen Touareg V6 nutzen, entlockt ihm ein „sehr cool!“ Mehr Emotionen kann ich von einem derzeit Pubertierendem wohl nicht erwarten…

 

Der nächste Morgen beginnt dann mit Regen – laut den Instruktoren der Driving Experience allerdings bestes Wetter für die Off-Road-Tour durch den Wald des gräflichen Anwesens der Familie von Hardenberg. Das Briefing-Gespräch findet im Raum „WALDsitz“ statt und der Duft des brennenden Holzes aus dem Kamin stimmt alle Teilnehmer schon einmal auf Natur ein. Wir fahren im Zweierteam mit insgesamt vier silbernen Touaregs der neuesten Generation mit 193 kW (262 PS) sowie einem Begleitfahrzeug für die beiden Instruktoren, die uns heute durchs Grün navigieren werden.

Zur Einstimmung geht es durch einen Parcours, um Assistenzsysteme wie die 360 Grad Kamera kennen- beziehungsweise schätzen zu lernen. Mit ihr können wir on board sehen, wie knapp und zugleich passgenau wir bei einer der über den Tag verteilten Challenges durch eine sehr enggesteckte Spur aus Pylonen fahren. Max klare Botschaft an dieser Stelle – „wir müssen gewinnen“ – setzt derweil den Maßstab für heute.

Zum Warmmachen war es ein guter Einstieg, aber der folgende Hinweis, „den linken Drehschalter in der Mittelkonsole jetzt auf ,Offroad‘ drehen“, steigert unsere Vorfreude bis zum Anschlag.

Adrenalin pumpt sich im weiteren Verlauf des Tages durch den Körper: Da wäre das Überqueren eines Bachbetts auf schmalen Baumstämmen oder aber das Fahren an extrem matschigen Steigungen, für die wir immer wieder neu ansetzen müssen, um die ca. 40 Grad-Gefälle zu meistern. Gerade bei diesen Herausforderungen lassen sich die wirklichen Stärken des SUV-Königs erkennen. Ob nun das selbstsperrende Zentraldifferenzial, die extra Luftfederung, die sich perfekt den holprigen Untergrund anpasst oder aber der rechte Drehschalter in der Mittelkonsole, der das Fahrzeug noch einmal extra für das Gelände anhebt – alle technischen Features im Touareg sind extrem hilfreich.

Mit 300 Millimeter liegt das Fahrzeug zudem höher als in der Serie. Zusätzlich greift die Lenkwinkelanzeige im Display immer wieder als Orientierung der Radstellung, um auch auf dem matschigen Untergrund die Richtung nicht aus den Augen zu verlieren. Insgesamt ein Erlebnis der besonderen Art für große und zukünftige Fleetdriver!

Ziel erreicht

Da am Ende des Tages sogar noch der Sieg in der Fahrerwertung für uns herausspringt, weiß ich, mit dieser Überraschung alles richtig gemacht zu haben. Max finalisierendes „Megacool“ ist dann auch so etwas wie ein Ritterschlag für mich.

Wieder zurück im FREIgeist gönnen wir uns als Belohnung einen Griff in die kulinarische Karte des Hotelrestaurants WALDWERK: Zanderfilet auf einer Salzplanke und für den Junior einen Freigeist-Burger mit extra Harzer Hexenkäse.

Als sich der noch junge Hoteldirektor Philipp Amberg kurz zu uns gesellt, bescheinigen wir ihm gerne, dass sein Konzept mit „Abschalten. Ausschalten. Umschalten – die Natur ins Haus zu lassen“ eindeutig aufgeht. Bei einem so schönen umliegenden „Garten“ auch gut machbar!

Volle Punktzahl also für das FREIgeist – und volle Punktzahl für unser Vater-Sohn-Wochenende. Auf der Heimfahrt bemerkt Max mit Blick auf das Cockpit und einem herausfordernden Grinsen: „Was kann eigentlich unser Tiguan alles?“ Immer diese Fragen…