Volkswagen Fleet Magazine

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Volkswagen  |  Der neue Arteon


Erste Garde

In gerade mal zwei Jahren von der vielbeachteten Studie zum wegweisenden Serienmodell: Mit dem Arteon hat Volkswagen einen avantgardistischen Business-Class-Turismo geschaffen.

Die Suche nach dem zeitlos Schönen ist wohl so alt wie die Menschheit selbst. Immer wieder haben Baumeister, Künstler, Gelehrte und Philosophen alles daran gesetzt, Unvergängliches zu schaffen. Bis heute bewundern wir antike Statuen, zitieren ehrfürchtig die großen Denker und erfreuen uns gleichermaßen an Kunstwerken oder Alltagsgegenständen, die sich auf faszinierende Weise kurzfristigen Moden und Trends entziehen. Doch ganz gleich, in welcher Epoche all diese Werke geschaffen wurden – jedes von ihnen entstand aus dem Bestreben heraus, ästhetischen Anspruch mit fortschrittlichem Denken zu verbinden. Anfang des 20. Jahrhunderts schuf man dafür einen eigenen Begriff: die „Avantgarde“. Und Anfang des 21. Jahrhunderts?

 „Der Arteon vereint die Designelemente eines klassischen Sportwagens mit der Eleganz und dem Raumangebot eines Fastbacks.“

Klaus Bischoff, Volkswagen Chefdesigner

Rahmenlose Seitenfenster und eine filigrane, dynamische Linienführung im Stile eines GT – so präsentiert sich der neue Arteon.

Genf, im März 2015: Auf dem traditionsreichen Auto-Salon verblüfft die Marke Volkswagen die versammelte automobile Fachpresse mit dem Sport Coupé Concept GTE. Schnell avanciert die Studie des fünftürigen Fastback zu einem der Stars am Lac Léman. Volkswagen Chefdesigner Klaus Bischoff spricht gar von einem stilistischen Kompass, einem Modell, das Ausblick gebe auf eine neue Design-Ära bei Volkswagen. Große Worte, denen nur zwei Jahre später große Taten folgen sollten. 24 Monate nach dem Debüt der Studie feierte in Genf die Serienversion des einstigen Showcars seine Weltpremiere. „Dass der Arteon analog zum Showcar mit nur minimalen Designänderungen in Serie geht, zeigt die Innovationsfreude von Volkswagen“, brachte es Bischoff auf den Punkt.

Von der reinen Sportwagenlehre

 

Ein avantgardistischer Business-Class-Turismo, der gleichermaßen Herz und Verstand berührt – wenn die Designer von Volkswagen über das neue Topmodell der Marke sprechen, dann ist ein gewisser Stolz nicht zu überhören. Schließlich gelang ihnen beim Arteon der Kunstgriff, die Designelemente eines klassischen Sportwagens mit der Eleganz und dem Raumangebot eines Fastback zu vereinen. Mehr noch: Das Modell rangiert auch technisch auf allerhöchstem Niveau, zum Beispiel mit einer neuen Generation an Assistenzsystemen. Kurz gesagt: Avantgarde in Reinform.

Das Auge des Betrachters verweilt im ersten Moment an der markanten Frontpartie des Arteon. Klammert man die gestalterischen Details zunächst aus, präsentiert sich ein auffallend dynamischer Gran Turismo, ein visueller Grenzgänger zwischen Sportwagen und Limousine. Dass hier rein gar nichts dem Zufall überlassen wurde, zeigt anschließend der Blick auf die optischen Feinheiten.

Der sehr lange Radstand sorgt im Verhältnis zur Gesamtlänge für ausgezeichnete Platzverhältnisse: Hinter der großen Heckklappe eröffnet sich ein variables Kofferraumvolumen von 563 bis 1.557 Litern.

Das gesamte Design des Arteon scheint sich aus der Motorhaube sowie dem mit ihr untrennbar verbundenen Kühlergrill zu entwickeln. „Das Modell besitzt eine der größten Motorhauben, die es im gesamten Volkswagen Konzern gibt“, erläutert Tobias Sühlmann, der für das Exterieur-Design des Modells verantwortlich zeichnet. „Es ist wirklich wie bei einem Sportwagen. Wenn man die Motorhaube öffnet, blickt man auf die Radhausschalen. Das ist für einen Wagen dieser Art ungewöhnlich.“ Damit sind wir beim Stichwort: Lichtelemente, Kühlergrill und Motorhaube bilden beim Arteon erstmals eine Einheit; so fließen beispielsweise die serienmäßigen LED-Scheinwerfer nahtlos in den Kühlergrill hinein. Letzterer betont mit seinen Querstegen wiederum die Breite des Arteon – und verhilft ihm so zu einer stattlichen Präsenz. Tritt man nach diesem ersten Eindruck – zugegebenermaßen recht respektvoll – zur Seite, fällt unmittelbar der außergewöhnlich lange Radstand auf. Die großzügigen 2.841 Millimeter verdankt der Arteon der konstruktiven Basis des Modularen Querbaukastens. Entsprechend kurz und knackig fallen die Karosserieüberhänge aus – wie es einem echten Sportwagengrenzgänger eben gebührt. Dazu fügt sich, neben den muskulösen Kotflügeln sowie den ausgeprägten Radläufen, die sogenannte Charakterlinie, die aus den Linien des Kühlergrills entspringt und über die Silhouette bis hin zu den Rückleuchten läuft. Hier finden das avantgardistische Design und das sportliche Charisma des Topmodells von Volkswagen einen eindrucksvollen Abschluss.

Zu den interaktiven und digitalisierten Schnittstellen gehören optionale Hightech-Features wie das Active Info Display (rechts  oben), das neue Discover Pro mit tabletähnlicher Glasoberfläche und 9,2-Zoll-Display sowie ein Head-up-Display.

Work of Progress

 

Weil zum Begriff Avantgarde, wie eingangs beschrieben, stets der Aspekt der technologischen Innovation gehört, sind die Volkswagen Ingenieure auch auf dieser Ebene keine Kompromisse eingegangen. Am deutlichsten wird das, wenn man sich in den ebenso großzügig wie fortschrittlich gestalteten Innenraum begibt. Hier erzeugen zahlreiche interaktive Schnittstellen zwischen Mensch und Maschine eine progressive Atmosphäre – darunter zahlreiche Hightech-Features wie das Active Info Display mit seinen volldigitalisierten Instrumenten. Das neue Top-of-the-Line-Infotainmentsystem Discover Pro  mit 9,2-Zoll-Bildschirmdiagonale besitzt eine tabletähnliche Glasoberfläche, kommt daher vollständig ohne analoge Tasten aus – und integriert eine intuitive Gestensteuerung. In dieses zukunftsweisende Gesamtkonzept passen die neuen beziehungsweise entscheidend weiterentwickelten Assistenzsysteme. Besonders Fuhrparkbetreiber, die mit dem Arteon ihre Flotte bereichern wollen – beispielsweise als Dienstwagen fürs mittlere oder obere Management –, profitieren gleich von mehreren Lösungen. So berücksichtigt etwa die Automatische Distanzregelung (ACC) jetzt unter anderem Tempobeschränkungen respektive Streckendaten und passt die Geschwindigkeit automatisch an. Das neue dynamische Kurvenlicht mit vorausschauender Regelung erkennt anhand der GPS- und Straßendaten des Navigationssystems, wann eine Kurve kommt und leuchtet sie bereits aus, bevor der Fahrer einlenkt. In aktuellster Ausbaustufe präsentieren sich ferner der Spurhalteassistent Lane Assist, der nun auch auf andere Fahrzeuge wie ausscherende Lkw reagiert, sowie der Emergency Assist. Sofern es die Situation zulässt, steuert er das Fahrzeug parallel zum automatischen Abbremsen in medizinischen Notfällen automatisch auf die rechte Fahrspur.

Der neue Arteon erhält Bestnote von 5 Sternen im Euro NCAP

+ Auszeichnung bestätigt das herausragend hohe Sicherheitsniveau des neuen Volkswagen Fastback-Modells

+ Euro NCAP: „Höchste, jemals vergebene Wertung im Fußgängerschutz in der oberen Mittelklasse“

Der Emergency Assist der zweiten Generation erkennt, wenn der Fahrer ausfällt und übernimmt sprichwörtlich das Ruder. Im Rahmen der Systemgrenzen warnt er andere Verkehrsteilnehmer, steuert automatisch die rechte Fahrspur an und stoppt dort.

 

Serienmäßig auf der richtigen Spur: Der  Lane-Assist hilft Ünfälle zu vermeiden.

Schöne Aussichten fürs Budget

 

Natürlich bleibt selbst dem fortschrittlichsten Avantgardisten ein Ausflug in die Welt der Zahlen nicht erspart. Wie kann der neue Arteon hier performen? Um es kurz zu machen: höchst flottentauglich. Beispiel 2.0 TDI mit 110 kW (Kraftstoffverbrauch innerorts 5,4 l/100 km; außerorts 4,0 l/100 km; kombiniert 4,5 l/100 km, CO2-Emission kombiniert 116 g/km; Effizienzklasse A): Eine erste Inspektion mit Ölwechsel liegt in Abhängigkeit vom Fahrprofil nach maximal zwei Jahren oder 30.000 Kilometern an. Eine Inspektion mit erweitertem Umfang ist erst nach maximal drei Jahren respektive 60.000 Kilometern fällig. Entsprechend vorteilhaft fallen die Prognosen für die Wartungskosten während der ersten 60.000 Kilometer aus. Sie werden voraussichtlich im Mittel 200 Euro pro Jahr betragen. Als ebenso budgetfreundlich erweisen sich die zu erwartenden Kasko-Einstufungen für den neuen Arteon, der aktuell (Stand 13. April) mit drei Aggregaten bestellbar ist. Mittelfristig wird die Motorenpalette aus insgesamt sechs effizienten TSI- und TDI-Motoren bestehen. Das neue Spitzenmodell von Volkswagen ist aktuell ab 33.340,34 Euro* erhältlich. Mit Einführung des 1.5 TSI-Aggregats** im Herbst 2017 wird der Einstiegspreis unter 30.000 Euro* liegen.

 

*Preisangaben ohne Mehrwertsteuer.
Kraftstoffverbrauch Arteon 206 kW (280 PS) 2.0 TSI 4 MOTION:

Kraftstoffverbrauch in l/100 km:
innerorts 9,2
außerorts 6,1
kombiniert 7,3
CO2-Emission kombiniert: 164 g/km
Effizienzklasse C


Kraftstoffverbrauch Arteon 110 kW (150 PS) TDI SCR 4 MOTION:

Kraftstoffverbrauch in l/100 km:
innerorts 5,4 - 5,3
außerorts 4,0 - 3,9
kombiniert 4,5 - 4,4
CO2-Emission kombiniert: 116-114 g/km
Effizienzklasse A-A+


Kraftstoffverbrauch Arteon 176 kW (239 PS) TDI 4MOTION:

Kraftstoffverbrauch in l/100 km:
innerorts 7,1
außerorts 5,1
kombiniert 5,9
CO2-Emission kombiniert: 152 g/km
Effizienzklasse B