Volkswagen Fleet Magazine

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Volkswagen Nutzfahrzeuge  |  Spirit of Amarok


Amarok goes Africa

Dass der Amarok nicht nur aussieht wie ein waschechter Pick-up, sondern auch technisch so richtig was zu bieten hat, beweist seit 2012 die „Spirit of Amarok“-Challenge. Bei der diesjährigen Auflage sind unter den Offroad-Amateuren aus sieben Ländern erstmals auch Teilnehmer aus Deutschland dabei. Der Weg bis zum Finale ist hart – aber es lohnt sich: Denn in Südafrika warten die spektakulären Wüstenpisten der Kalahari.

 

Eine Wasserfontäne ergießt sich über Motorhaube und Frontscheibe. Der Amarok pflügt gerade durch eine riesige Pfütze. Schlamm spritzt. Das mächtige Aggregat unter der Motorhaube zieht den Pick-up kraftvoll weiter. Für den allradgetriebenen Offroader ist der schwierige Untergrund kein Problem. Es geht voran. Aber das Beste: Gleich ist der Parcours geschafft, die letzte knifflige Prüfung überstanden. Adrenalin durchströmt den Körper. Auf dem Gesicht macht sich schon ein Grinsen breit. „Kalahari, here I come.“


Kapitel eins: SCHLAMM


Allerdings befinden wir uns noch im Mammutpark im niedersächsischen Stadtoldendorf, gut 70 Kilometer südlich von Hannover. Ideales Terrain für die deutsche Vorausscheidung von „Spirit of Amarok“, das Offroad-Abenteuer von Volkswagen Nutzfahrzeuge. 15 Teams – handverlesen in einem mehrstufigen Auswahlprozess aus knapp 4.000 Bewerbern – treten gegeneinander an und ermitteln die besten der Besten, die schließlich beim Finale in Südafrika mit der internationalen Konkurrenz ihre Nummer eins ausfahren. Das Gelände hat für Offroad-Begeisterte einiges zu bieten:

Mal geht es steil nach oben, dann mit einem „Wow“ auf den Lippen wieder bergab. Schwierige Wasserdurchfahrten, enge Kehren und kniffelige Rampen. Dazu kommen rutschige Rallye-Sprints, ein aalglatter Slalomparcours und sogar Radwechsel auf Zeit. Die Aufgaben sind anspruchsvoll, fordern von den Fahrern Nervenstärke, Präzision und den unbändigen Willen, die Konkurrenz auf die Plätze zu verweisen. Ein Projekt für echte Kerle.


Kapitel zwei: SAND


Drei Monate später: Südafrika. Flirrende Luft, ungewohnter Linksverkehr. Die 21 Teams des Finales arbeiten an ihren Herausforderungen. Für die deutschen Fahrer heißt es hier in der staubigen Wüste: Alles auf Anfang, die wertvollen Erfahrungen mit dem schlammigen Gelände in Niedersachsen verpuffen im trockenen Sand. Die meisten Teilnehmer sind zum ersten Mal auf diesem Terrain unterwegs, die Teams aus Südafrika, Namibia und Botswana genießen dagegen einen Heimvorteil. Sie kennen die Wüste schon und deren Herausforderungen, zum Beispiel die sandigen Anstiege in den haushohen Dünen: Hier können kleine Fahrfehler große Wirkung haben – und die Fahrt buchstäblich im Sand versinken.


Kapitel drei: SPIRIT


Deshalb gilt für alle Fahrer: Konzentration auf jedem Meter, bei jeder Lenkbewegung, bei jedem Schalten. Ganz besonders, weil die Finalprüfungen eine Klasse für sich darstellen, unter anderem die eng geführten Slalom-Strecken, ungewisse Wasserlochfahrten, extreme Schräghang-Rodeos. Und weil genau wie damals bei der niedersächsischen Schlammschlacht auch in der Kalahari nur die zähesten, geschicktesten, coolsten Offroad-Enthusiasten gewinnen, kann es am Ende nur ein Siegerteam geben – und das kommt in diesem Jahr aus dem Land des Gastgebers: Südafrika. Für die deutschen Teams heißt es diesmal noch „dabei sein ist alles“, aber dennoch sind alle komplett begeistert und haben sich das Ziel für 2018 bereits gesteckt: Beim nächsten internationalen „Spirit of Amarok“ ganz vorn mitzufahren.

Spirit of Amarok: Wolf in der Wüste

Das einzige internationale Allrad-Event für Offroad-Amateure findet mit dem Amarok von Volkswagen Nutzfahrzeuge statt. Im Jahr 2017 nahmen Teams aus sieben Ländern – Australien, Botswana, Deutschland, Großbritannien, Namibia, Russland und Südafrika – an der Veranstaltung teil und ermittelten bei nationalen Vorläufen jeweils drei Teams. Diese durften schließlich beim großen Finale in der südafrikanischen Kalahari-Wüste mitfahren.

Sarel van der Merwe ist die lebende Motorsportlegende Südafrikas,  der 73-Jährige genießt in Südafrika Kultstatus – vergleichbar mit Walter Röhrl hierzulande. Van der Merwe ist elfmaliger südafrikanischer Rallye-Meister und Erfinder der 2004 erstmals ausgetragenen Challenge „Spirit of Africa“. Als im Jahr 2011 der Amarok im Starterfeld auftauchte, zeigte sich van der Merwe vom deutschen Pick-up so begeistert, dass er seit 2012 mit Volkswagen Nutzfahrzeuge als offiziellem Partner die „Spirit of Amarok“-Challenge veranstaltet. Die nächste Auflage ist für 2018 geplant: mit einem noch größeren Starterfeld aus voraussichtlich zehn Nationen.

 

Aktuelle Informationen unter www.spirit-of-amarok.de